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	<title>BaFög Archive - wann-wurde.de</title>
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		<title>Wann wurde die „Cambridge University“ gegründet?</title>
		<link>https://wann-wurde.de/wann-wurde-die-cambridge-university-gegruendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hajo Simons]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Aug 2023 16:17:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der Liste der besten Universitäten weltweit steht die University of Cambridge weit oben. Das altehrwürdige Lehrinstitut im Vereinigten Königreich brachte im Laufe der Zeit eine Vielzahl an Nobelpreisträgern hervor. Sein Ursprung geht auf das frühe 13. Jahrhundert zurück. Wie kam es zur Gründung einer Universität in Cambridge? Die erste Universität in Deutschland – die Ruprecht-Karls-Universität [&#8230;]</p>
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<p><em>Auf der Liste der besten Universitäten weltweit steht die University of Cambridge weit oben. Das altehrwürdige Lehrinstitut im Vereinigten Königreich brachte im Laufe der Zeit eine Vielzahl an Nobelpreisträgern hervor. Sein Ursprung geht auf <strong>das frühe 13. Jahrhundert</strong> zurück.</em></p>
<h2>Wie kam es zur Gründung einer Universität in Cambridge?</h2>
<p>Die <a href="https://wann-wurde.de/deutschland-erste-universitaet/" target="_blank" rel="noopener">erste Universität in Deutschland</a> – die Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg – nahm Studierende Ende des 14. Jahrhunderts auf. Die Geschichte der University of Cambridge begann mehr als 100 Jahre früher.</p>
<p>1209 erschütterte ein grausames Verbrechen Großbritannien: <strong>der Mord an einem Freudenmädchen</strong>. Als Täter identifizierten die Behörden zwei Studenten der University of Oxford. Die Mörder flohen. Deren Mitbewohner und ebenfalls Studenten der Universität kamen stattdessen ins Gefängnis. King John, König der Engländer, veranlasste kurze Zeit später den Tod durch den Strang. Über dieses Geschehen gibt es unterschiedliche Aufzeichnungen. Die einen berichten über einen einzigen Mörder, andere über zwei Täter. Auch über die Anzahl der Erhängten sind die Geschichtsschreiber sich nicht einig.</p>
<p>Auf diese Ungerechtigkeit reagierten Lehrende und Studenten des Lehrinstituts, indem sie diesem den Rücken kehrten. Mehrere von ihnen kamen nach Cambridge, um hier weiter zu studieren oder zu lehren. So entstand das erste der jetzigen 31 Colleges der Cambridge University.</p>
<h2>Welche Colleges gehören zur University of Cambridge?</h2>
<p>Den Anfang machte das Peterhouse College. Es entstand <strong>im Jahr 1284</strong> in Cambridge.</p>
<p><strong>Bischof of Ely gründete es Ende des 13. Jahrhunderts</strong>. Die Gründungsurkunde erhielt das Institut von König Edward I. Zu den Berühmtheiten, die hier studierten, gehörte Charles Babbage. Er legte die Grundlagen für die Erfindung des Computers.</p>
<p><a href="https://wann-wurde.de/" target="_blank" rel="noopener">Wann wurden</a> die anderen Colleges der Eliteuniversität Cambridge gegründet und welche gehören dazu? Diese Frage beschäftigt Abiturienten, die über eine Bewerbung an der <strong>über 800 Jahre alten Universität</strong> nachdenken. Denn: Der Abschluss an einem der Colleges öffnet den Weg zu einer erfolgreichen Karriere.</p>
<p>Nach dem Peterhouse entstanden in der gleichnamigen Stadt:</p>
<ul>
<li>1326 das Clare College</li>
<li>1347 das Pembroke College</li>
<li>1348 das Gonville &amp; Caius College</li>
<li>1350 Trinity Hall</li>
<li>1352 das Corpus Christi College</li>
<li>1428 das Magdalena College</li>
<li>1441 das King’s College</li>
<li>1448 das Queens’ College</li>
<li>1473 das Sankt Catharine’s College</li>
<li>1496 das Jesus College</li>
<li>1505 das Christ’s College</li>
<li>1511 das Sankt John’s College</li>
<li>1546 das Trinity College</li>
<li>1584 das Emmanuel College</li>
<li>1596 das Sidney Sussex College</li>
<li>1768 das Homerton College</li>
<li>1800 das Downing College</li>
<li>1869 das Fitzwilliam College</li>
<li>1869 das Girton College</li>
<li>1871 das Newnham College</li>
<li>1882 das Selwyn College</li>
<li>1885 Hughes Hall</li>
<li>1896 das Sankt Edmund’s College</li>
<li>1954 das Murray Edwards College</li>
<li>1960 das Churchill College</li>
<li>1964 das Darwin College</li>
<li>1965 Clare Hall</li>
<li>1965 das Lucy Cavendish College</li>
<li>1965 das Wolfson College</li>
<li>1979 das Robinson College</li>
</ul>
<p>Die Gründung vieler dieser Colleges geht auf bedeutende Persönlichkeiten der Geschichte zurück. König Heinrich VI. etwa legte sprichwörtlich den Grundstein für das <strong>King’s College</strong>.</p>
<h2>Welche Berühmtheiten studierten an der University of Cambridge?</h2>
<p>Seit der Gründung der Eliteuniversität Cambridge galt diese als Hort für Intellektuelle. Hier lernten inzwischen weltberühmte Künstler, Wissenschaftler und Politiker:</p>
<ul>
<li>Isaac Newton, der die Schwerkraft erforschte</li>
<li>Sir Frank Whittle, der das Strahltriebwerk erfand</li>
<li>Charles Darwin, der die Evolutionstheorie begründete</li>
<li>William Pitt, Englands bisher jüngster Premierminister</li>
<li>Stephen Hawking, der später selbst an der University of Cambridge lehrte</li>
<li>Schauspielerin Emma Thompson</li>
<li>König Charles III., der im Jahr 2022 gekrönte König des Vereinigten Königreichs</li>
</ul>
<p><strong>28 der 60 Nobelpreisträger</strong>, die die University of Cambridge hervorbrachte, absolvierten ihr Studium am Trinity College. Ebenso <a href="https://wann-wurde.de/wann-wurde-das-buch-lolita-veroeffentlicht/" target="_blank" rel="noopener">Schriftsteller Vladimir Nabokov</a>, der mit seinem Werk „Lolita“ den internationalen Durchbruch erlebte. Dieser widmete sich hier der russischen und französischen Literatur.</p>
<h2>Wie bewerben sich Studierende an der University of Cambridge?</h2>
<p>Wer beabsichtigt, seine Karriere auf einen Abschluss der Cambridge University aufzubauen, beginnt mit den Vorbereitungen mit Beginn der Pubertät. Der Schüler eignet sich so viel Wissen an, wie es seine Zeit erlaubt. Informationen zieht dieser aus Fachbüchern und Fachzeitschriften.</p>
<p>Er verbringt seine Zeit in Museen, besucht Veranstaltungen und Kurse zu seinem Interessensgebiet, verbessert seine Englischkenntnisse. Bei Praktika lernt der nach Wissen und Karriere strebende Schüler die Grundlagen des jeweiligen Fachgebiets kennen.</p>
<p>Mit dem Abitur und der Bewerbung an einem College der Cambridge University ist er fast an seinem Ziel angekommen.</p>
<p>Bewerbern stehen <strong>mehr als 30 Grundstudiengänge zur Auswahl</strong>. Diese decken mehr als 65 Fachgebiete ab. Bevor sich Abiturienten für ein Studienfach entscheiden, prüfen sie, ob sie die Voraussetzungen für eine Bewerbung an der University of Cambridge erfüllen.</p>
<p>Die Bewerbungsfrist läuft bereits <strong>im Oktober des Vorjahres</strong> ab. Folglich beginnt das Verfahren für eine Vielzahl der Anwärter rund ein Jahr vor dem Schulabschluss. Sie bewerben sich daher mit einem vorläufigen Abiturzeugnis an der Cambridge Universität.</p>
<h3>Gute Englischkenntnisse als Voraussetzung für ein Cambridge-Studium</h3>
<p>Ein Studium an einem der 31 Colleges der Eliteuniversität erfordert von allen Bewerbern schulische Bestnoten. Studierende aus dem Ausland brauchen zusätzlich einen Nachweis über sehr gute Englischkenntnisse. Das funktioniert über eine <strong>Mindestpunktzahl in einem standardisierten Cambridge Englisch Sprachtest</strong>. Zu diesen zählen das Cambridge Certificate sowie der IELTS.</p>
<p>Das DAAD-Sprachzeugnis reicht als Cambridge Sprachtest nicht aus. Dieses akzeptiert die Vielzahl britischer Universitäten nur bei Semesteraufenthalten als Sprachnachweis.</p>
<p>Um sich auf den offiziellen Sprachtest vorzubereiten, helfen die mit „Cambridge Exams“ bezeichneten Übungsprüfungen. Diese bieten verschiedene Sprachtestanbieter online an. Sie unterstützen die Teilnehmer dabei, ihre Englischkenntnisse spielerisch zu verbessern.</p>
<h3>Persönliche Voraussetzungen für Bewerber an der University of Cambridge</h3>
<p>Ein bestandener Cambridge Sprachtest bildet den ersten Schritt, um sich an einem College der Cambridge Universität zu bewerben. Anschließend absolvieren die zukünftigen Studenten den Aufnahmetest für ihre gewählte Hochschule. Fachabhängig folgt ein zusätzlicher Zulassungstest.</p>
<p>Ebenfalls beweisen sich die Bewerber in einem Interview. Prüfer und Beobachter bringen in diesem in Erfahrung, ob ein Bewerber den hohen Anforderungen standhält. Dazu stellen sie ihm Fragen zum Fachgebiet, testen, ob er fähig ist, seinen eigenen Standpunkt zu vertreten und nehmen auf das <strong>persönliche Statement</strong> Bezug.</p>
<p>Dieses „Motivationsschreiben“ ist Teil der Bewerbungsunterlagen. In ihm erklärt der Bewerber, welche Fähigkeiten ihn abseits seiner schulischen Leistung für ein Studium an der Cambridge Universität qualifizieren. Tipps dazu sowie zum Ausfüllen der UCAS-Bewerbung finden Anwärter im <a href="https://wann-wurde.de/wann-wurde-das-internet-erfunden/" target="_blank" rel="noopener">Internet</a> auf der Website der Eliteuniversität.</p>
<p>Sobald ihre Bewerbung online bei der University of Cambridge eingeht, füllen die zukünftigen Studenten das Formular <strong>„My Cambridge Application“</strong> aus. Anschließend prüfen die Bewerber, ob ihre Fachrichtung weitere Zugangsvoraussetzungen wie schriftliche Arbeiten oder ein zusammengestelltes Portfolio bisheriger Leistungen erfordert.</p>
<h2>Wie hoch fallen die Studiengebühren an der University of Cambridge aus?</h2>
<p>Durchschnittlich betragen die Studiengebühren an einer britischen Universität für ein Grundstudium zwischen 11.000 und 40.000 Britische Pfund. Das entspricht rund <strong>12.800 bis 46.500 Euro</strong>. Für ein Masterstudium rechnen Studierende im Einzelfall mit Gebühren von mehr als 60.000 Britischen Pfund. Wie hoch sie exakt ausfallen, hängt von der gewählten Fachrichtung und dem ausgewählten College ab.</p>
<p>Neben den jährlich anfallenden Studiengebühren planen Studierende Kosten für ihre Unterkunft und den Lebensunterhalt ein. Monatlich schätzt die University of Cambridge diese Lebenshaltungskosten für das Studienjahr 2024/2025 auf <strong>1.216 Britische Pfund</strong>. Bleiben die Studenten ein Semester an der Universität, brauchen sie rund 10.950 Britische Pfund, um ihren Lebensunterhalt zu decken. Beim ganzjährigen Aufenthalt an dem Elitelehrinstitut steigen die Kosten auf 14.600 Britische Pfund.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Eine <a href="https://wann-wurde.de/deutschland-schulpflicht/" target="_blank" rel="noopener">gute schulische Bildung</a> ebnet den Weg in ein erfolgreiches Berufsleben. Die University of Cambridge zählt zu <strong>den berühmten Eliteuniversitäten der Welt</strong>. Dementsprechend ist die Aufnahme in eines der Colleges an mehrere Voraussetzungen geknüpft.</p>
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		<title>Wann wurde E-Learning eingeführt?</title>
		<link>https://wann-wurde.de/wann-wurde-e-learning-eingefuehrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hajo Simons]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2022 08:06:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Auszubildende]]></category>
		<category><![CDATA[BaFög]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Menschen und Kindern zu helfen, leichter, schneller, genauer oder kostengünstiger zu lernen, lässt sich bis zur Entstehung sehr früher Hilfsmittel zurückverfolgen – z. B. Malereien auf Höhlenwänden. Daraus entwickelte sich mit der Zeit das sogenannte E-Learning – also Lernen mit der Unterstützung elektronischer Hilfsmittel. Doch wann wurde das E-Learning eigentlich genau erfunden? Wir klären auf. [&#8230;]</p>
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<p><em>Menschen und Kindern zu helfen, leichter, schneller, genauer oder kostengünstiger zu lernen, lässt sich bis zur Entstehung sehr früher Hilfsmittel zurückverfolgen – z. B. Malereien auf Höhlenwänden. Daraus entwickelte sich mit der Zeit das sogenannte E-Learning – also Lernen mit der Unterstützung elektronischer Hilfsmittel. Doch <a href="https://wann-wurde.de/" target="_blank" rel="noopener">wann wurde das E-Learning eigentlich genau erfunden</a>? Wir klären auf.</em></p>
<h2>Die ersten Experimente mit „Computer-Learning“</h2>
<p>Die <strong>Wurzeln des E-Learnings</strong> liegen – wie könnte es anders sein – in den USA. Mitte der 1960er Jahre experimentierten die Psychologieprofessoren der Stanford University, Patrick Suppes und Richard C. Atkinson, mit dem Einsatz von Computern, um Grundschülern des <strong>Palo Alto Unified School District</strong> in Kalifornien mit Hilfe von Fernschreibern Rechnen und Rechtschreibung beizubringen. Das <strong>Stanford Education Program for Gifted Youth</strong> geht auf diese frühen Experimente zurück.</p>
<p>Ebenfalls in den 1960er-Jahren wurde von der University of Illinois eine sogenannte <strong>Online-Ausbildung</strong> ins Leben gerufen. Obwohl das Internet erst ein Jahrzehnt später entwickelt wurde, konnten die Studenten über vernetzte Computerterminals auf Unterrichtsinformationen zugreifen.</p>
<h2>Das Online-Learning beginnt</h2>
<p>Das <strong>Online-Lernen kam 1982</strong> auf, als das Western Behavioral Sciences Institute seine „School of Management and Strategic Studies“ eröffnete. Die Schule nutzte Computerkonferenzen über das Electronic Information Exchange System (EIES), um ein Fernstudienprogramm für Führungskräfte anzubieten. Ab 1985 bot Connected Education über die New School in New York City den ersten vollständigen Online-Masterstudiengang in Medienwissenschaften an, ebenfalls über das EIES-Computerkonferenzsystem.</p>
<p>Ab Mitte der 1980er Jahre wurde der Zugriff auf Kursinhalte in vielen Hochschulbibliotheken möglich. Bei der <strong>computergestützten Ausbildung (CBT)</strong> bzw. dem <strong>computergestützten Lernen (CBL)</strong> fand die Lerninteraktion zwischen dem Schüler und Computerübungen oder Simulationen statt.</p>
<p>Mitte der 1980er Jahre begann auch die <strong>digitalisierte Kommunikation und Vernetzung im Bildungswesen</strong>. Bildungseinrichtungen begannen, die Vorteile des neuen Mediums zu nutzen, indem sie Fernlehrgänge anboten, bei denen Computernetzwerke für Informationen genutzt wurden.</p>
<p>Auch <strong>Videokonferenzen</strong> waren ein wichtiger Vorläufer der heute bekannten Bildungstechnologien. Diese Arbeit war besonders in der Museumspädagogik beliebt. In den letzten Jahren hat die Beliebtheit von Videokonferenzen stark zugenommen.</p>
<p>Die Nachteile dieser Form der Bildungstechnologie liegen auf der Hand: Die Bild- und Tonqualität ist oft grobkörnig oder verpixelt, Videokonferenzen erfordern zudem die Einrichtung einer Art Mini-Fernsehstudio für die Übertragung. Sowohl für den Anbieter als auch für die Teilnehmer ist eine spezielle Ausrüstung erforderlich.</p>
<h2>Das Internet änderte alles</h2>
<p>Mit dem Aufkommen des World Wide Web in den 1990er-Jahren begannen Lehrer damit, die neue Technologie zu nutzen, um mit Hilfe von textbasierten Online-Systemen Kurs-Websiten mit einfachen Anweisungen für ihre Schüler zu erstellen. Verbesserte Internetfunktionen ermöglichten neue Formen der Kommunikation mit Multimedia oder Webcams.</p>
<p>In der ersten Hälfte der 2000er-Jahre nahm die Zahl der Teilnehmer an <strong>Online-Fernunterrichtsprogrammen</strong> um rund zwei Drittel zu, was vor allem auf die größere Flexibilität, die einfachere Kommunikation zwischen Lehrer und Schüler und das schnelle Feedback zu Vorlesungen und Aufgaben zurückzuführen ist.</p>
<h2>E-Learning heute</h2>
<p>Wenn man heute von <strong>E-Learning</strong> spricht, meint man damit die Ausbildung auf einem beliebigen digitalen Gerät. Ein Lehrvideo ansehen, einen interessanten Artikel lesen oder ein Quiz machen – all das ist eLearning.</p>
<p>Der Vergleich von <a href="https://www.haufe-akademie.de/digitales-lernen/magazin/elearning-studie-2020" target="_blank" rel="noopener">E-Learning</a> mit traditionellen Bildungsmethoden ist wie der Vergleich von E-Book-Formaten mit Papierbüchern. Genauso wie digitale Texte die Authentizität eines echten Buches nicht ersetzen können, kann E-Learning keine umfassende Bildung ersetzen. Es ist jedoch immer verfügbar, solange Sie ein digitales Gerät bei sich haben – und daher sehr bequem.</p>
<p>Apropos Bequemlichkeit: Sie ist einer der Hauptgründe, warum Menschen modernes E-Learning lieben. Ein weiterer Grund ist, dass Sie Ihre Lernerfahrung mit anderen Neuerungen wie <strong>Augmented Reality und Virtual Reality</strong> anpassen können. Mit VR-Kursen erhalten zum Beispiel Lager- und Baustellenarbeiter ein Sicherheitstraining, <a href="https://wann-wurde.de/wann-bafoeg/" target="_blank" rel="noopener">Medizinstudenten</a> lernen, wie man Knochen und Blutgefäße lokalisiert usw.</p>
<p>Wir nutzen E-Learning täglich, um uns als Individuen weiterzuentwickeln. Wir lesen Artikel, sehen uns YouTube-Videos an und spielen Spiele auf unseren Smartphones, um unser Gehirn zu trainieren. Auch Unternehmen, von kleinen Startups bis hin zu Großkonzernen, nutzen E-Learning, um Mitarbeiter zu schulen und interne Prozesse zu unterstützen.</p>
<p>Übrigens: 2015 war das erste Jahr, in dem private Non-Profit-Organisationen mehr Onlinestudenten eingeschrieben haben als gemeinnützige, obwohl die öffentlichen Universitäten immer noch die meisten Onlinestudenten eingeschrieben haben.</p>
<h2>E-Learning und Corona</h2>
<p>Im Jahr 2020 mussten aufgrund der COVID-19-Pandemie viele Schulen auf der ganzen Welt schließen, so dass seitdem immer mehr Grundschüler an Fernunterricht teilnehmen und Studenten auf Universitätsebene Onlinekurse belegen. Organisationen wie die Unesco haben Bildungstechnologielösungen in Anspruch genommen, um Schulen dabei zu helfen, den Fernunterricht zu erleichtern. Im Verlauf der Pandemie und der damit verbundenen Fokussierung auf den Fernunterricht haben Investoren rekordverdächtige Mengen an Risikokapital in den Bildungstechnologiesektor gesteckt.</p>
<p>Organisationen wie <strong>ELAN &#8211; eLearning Academic Network (Niedersachsen)</strong> – kurz: <strong>Elan Niedersachsen</strong> – haben sich gegründet, um die Zusammenarbeit der Mitglieder bei E-Learning-gestützten und standortübergreifenden Lehrveranstaltungen zu fördern. Der Verein gibt außerdem Impulse zur Verbesserung der Qualität der Hochschullehre durch den Einsatz neuer Medien.</p>
<p>In Zukunft ist also ein stetiger Ausbau der <strong>Kapazitäten beim E-Learning</strong> zu erwarten, es werden zudem laufend neue Technologien implementiert.</p>
<p><strong>Foto: Dari via Twenty20</strong></p>
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		<title>Wann wurde das Bafög eingeführt?</title>
		<link>https://wann-wurde.de/wann-bafoeg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hajo Simons]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2022 04:53:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Auszubildende]]></category>
		<category><![CDATA[BaFög]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bafög steht für Bundes-Ausbildungs-Förderungsgesetz. Dieses Gesetz regelt seit dem Jahre 1971, in dem es das erste Mal ausbezahlt wurde, eine staatliche finanzielle Unterstützung für junge Auszubildende und Studierende. Ziel ist es, Jugendlichen und jungen Erwachsen eine Ausbildung im gewünschten Beruf zu ermöglichen, auch wenn die dafür benötigten finanziellen Mittel nicht aufgebracht werden können. Welche Aufgaben [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wann-wurde.de/wann-bafoeg/">Wann wurde das Bafög eingeführt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://wann-wurde.de">wann-wurde.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Bafög steht für Bundes-Ausbildungs-Förderungsgesetz. Dieses Gesetz regelt seit dem Jahre 1971, in dem es das erste Mal ausbezahlt <a href="https://wann-wurde.de/" target="_blank" rel="noopener">wurde</a>, eine staatliche finanzielle Unterstützung für junge Auszubildende und Studierende. </em></p>
<p>Ziel ist es, Jugendlichen und jungen Erwachsen eine Ausbildung im gewünschten Beruf zu ermöglichen, auch wenn die dafür benötigten finanziellen Mittel nicht aufgebracht werden können.</p>
<h2>Welche Aufgaben übernimmt das Bafög?</h2>
<p>Um beruflich voranzukommen und erfolgreich zu sein, gilt es, eine solide Grundlage zu schaffen. Diese wird mittels einer Berufsausbildung oder eines Studiums gelegt. Jedoch ist es nicht jedem möglich, seinen Wunschberuf zu erlernen. Meistens liegt es daran, dass die finanziellen Mittel fehlen und die Familie den Nachwuchs nicht bei der Ergreifung des Berufswunsches unterstützen kann.</p>
<p>In diesen Fällen lässt sich <strong>Bafög vom Staat beantragen</strong>. So ist es das grundlegende Ziel des <strong>Bundes-Ausbildungs-Förderungsgesetzes</strong> allen jungen Menschen zu ermöglichen, den gewünschten Beruf zu erlernen – unabhängig davon, aus <strong>welchen sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen</strong> sie stammen.</p>
<h2>Was kann durch das Bafög gefördert werden?</h2>
<p>Das Bafög wird vom Staat gewährt, um jungen Menschen die erste Berufsausbildung zu ermöglichen. Diese kann dabei in unterschiedlichen Einrichtungen stattfinden. Zu diesen Einrichtungen zählen neben <strong>berufsbildenden Schulen auch Kollegs oder staatliche Akademien</strong>. Ebenso kann ein <strong>klassisches Hochschulstudium</strong> auf diese Weise finanziert werden.</p>
<p>Im Jahre 2019 gab es letztmalig eine Novelle des Gesetzes, welches Auszubildenden und Studierenden zudem ermöglicht, eine Förderung für die <strong>Ausbildung an einer privaten Bildungseinrichtung</strong> zu erhalten. Letztlich geht es darum, <strong>Schule für alle</strong> zu ermöglichen. Das ist ein berechtigtes Anliegen unserer Gesellschaft, das sich beispielsweise auch in der <strong>Kampagne „Schule für alle“</strong> spiegelt.</p>
<h2>Wer kann durch das Bafög gefördert werden?</h2>
<p>Ob ein gestellter Bafög Antrag durch die zuständige Stelle gewährt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. So darf der Geförderte ein bestimmtes Alter nicht überschreiten. Ebenso spielen die Staatsangehörigkeit beziehungsweise der zum Zeitpunkt gültige Aufenthaltsstatus eine entscheidende Rolle.</p>
<p>Schlussendlich macht die zuständige Stelle ihre Bewilligung auch von der privaten Situation des Antragstellers abhängig. Die Vermögensverhältnisse werden daher bei der Antragstellung genau überprüft und müssen entsprechend nachgewiesen werden.</p>
<p>War es lange Zeit so, dass nur Menschen mit einer deutschen Staatsangehörigkeit in der Bundesrepublik Bafög beantragen konnten, hat sich das mittlerweile geändert. Verantwortlich dafür ist auch die <strong>Kampagne Schule für alle</strong>. Unter <strong>Schule für alle</strong> wird eine weitest reichende Ausbildungsförderung verstanden. So haben inzwischen beispielsweise auch <strong>Migranten oder Geflüchtete die Möglichkeit, ihre Ausbildung staatlich fördern</strong> zu lassen.</p>
<h2>Wie wird der Bafög Antrag gestellt?</h2>
<p>Bafög muss in der Bundesrepublik Deutschland schriftlich beantragt werden. Dies geschieht in der Regel beim zuständigen <strong>Amt für Ausbildungsförderung</strong>. Diese Stelle hält alle wichtigen Formblätter zum Ausfüllen für den Interessierten bereit und unterstützt auch bei der Antragsstellung. In Zeiten moderner Kommunikation lässt sich das Bafög auch digital beantragen.</p>
<p>Entsprechende Formblätter, die für die Antragstellung wichtig sind, können <a href="https://www.bafoeg-digital.de/ams/BAFOEG" target="_blank" rel="noopener">auf dieser Seite</a> eingesehen, ausgefüllt und ausgedruckt werden. Wer zudem über eine eID oder einen De-Mail-Zugang verfügt, kann die Antragstellung auch komplett online erledigen.</p>
<h2>Welche Bafög Arten gibt es?</h2>
<p>Inwieweit <strong>Bafög gewährt</strong> wird, hängt im Wesentlichen von der gewählten Ausbildungsform und von den persönlichen Verhältnissen ab. So gibt es die Möglichkeit des <strong>Vollzuschusses</strong>, bei dem alle entstehenden Kosten durch das Bafög übernommen werden.</p>
<p>Andere Antragsteller erhalten eine Mischform, die sich teilweise aus einem <strong>Zuschuss und einem zurück zu zahlenden Darlehen</strong> zusammensetzt. In einem dritten Fall kann das Bafög auch komplett auf Darlehensbasis gewährt werden. Je nachdem, welche dieser drei Förderungsarten zum Tragen kommt, fällt auch die Höhe des Zuschusses aus.</p>
<h2>Was ist elternunabhängiges Bafög?</h2>
<p>Zumeist spielt die finanzielle Einkommens- und Vermögenssituation der Eltern des Auszubildenden bei der Bemessung des Zuschusses eine entscheidende Rolle. Es gibt aber auch Ausnahmen, in welchen <strong>elternunabhängiges Bafög</strong> gewährt werden kann.</p>
<h3>Wenn der Wohnort der Eltern unbekannt ist …</h3>
<p>Dies ist zum Bespiel der Fall, wenn der Aufenthaltsort der Eltern unbekannt ist. Auch wenn der Wohnort der Eltern sich im Ausland befindet und diese nachweisbar darin gehindert sind, ihrer Verpflichtung, der Ausbildungsfinanzierung nachzukommen, wird das elterliche Einkommen nicht auf die Förderung angerechnet.</p>
<h3>Wenn die Ausbildungsstätte eine andere ist …</h3>
<p>Sollte die gewünschte Ausbildung an einem <strong>Abendgymnasium oder -Kolleg</strong> erfolgen, muss das Einkommen der Eltern ebenfalls bei der Antragsstellung nicht nachgewiesen werden.</p>
<h3>Wenn der Auszubildende zu alt ist …</h3>
<p>Normaler Weise wird <strong>Bafög in Deutschland nur bis zum 30. Lebensjahr</strong> gezahlt. In Ausnahmen kann der Zuschuss aber auch noch nach dem 30. Lebensjahr erfolgen. Auch dann wird das Einkommen der Eltern nicht angerechnet.</p>
<h2>Wie sieht es mit der Bafög Rückzahlung aus?</h2>
<p>Wird Bafög als teilweiser Zuschuss oder komplett als Darlehen gewährt, ist der Geförderte verpflichtet, diesen Zuschuss teilweise zurückzubezahlen. Inwieweit <strong>Aufstiegs Bafög</strong> oder <strong>elternunabhängiges Bafög zurückbezahlt</strong> werden muss, lässt sich auch online in einem <strong>Bafög Rechner</strong> ermitteln. Dort erhält der Geförderte einen ersten Überblick, welche Modalitäten er bei der Rückzahlung beachten muss.</p>
<p>Allgemein gilt, dass <strong>fünf Jahre nach Ende der Bafög-Förderhöchstdauer</strong> mit der Rückzahlung begonnen werden muss. Im Standardfall gewährt der Gesetzgeber eine Frist von 20 Jahren für die Rückzahlung des Bafögs. Die <strong>Bafög Schulden</strong> lassen sich entweder auf einmal oder in Raten, die alle drei Monate gezahlt werden müssen, begleichen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Das Bafög stellt eine gute Möglichkeit dar, um allen Jugendlichen und jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, ihren Wunschberuf zu ergreifen. Mit der Einführung der <strong>staatlichen Förderung</strong> gelingt es dem Gesetzgeber, soziale Grenzen zu überwinden und für mehr Chancengleichheit im Berufsleben zu sorgen.</p>
<p><strong>Foto: gigibunny via Twenty20</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wann-wurde.de/wann-bafoeg/">Wann wurde das Bafög eingeführt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://wann-wurde.de">wann-wurde.de</a>.</p>
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