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	<title>Geschichte Archive - wann-wurde.de</title>
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		<title>Die Geschichte der Industrie- und Handelskammer</title>
		<link>https://wann-wurde.de/die-geschichte-der-industrie-und-handelskammer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hajo Simons]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2023 03:09:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Handelskammer]]></category>
		<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Industrie- und Handelskammer ✓ Ihre Geschichte ist alt und reicht bis ins Mittelalter. ᐅ Jetzt erfahren, wann und wo alles begann!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wann-wurde.de/die-geschichte-der-industrie-und-handelskammer/">Die Geschichte der Industrie- und Handelskammer</a> erschien zuerst auf <a href="https://wann-wurde.de">wann-wurde.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Jeder, der ein nicht handwerkliches Gewerbe anmeldet, ist Zwangsmitglied bei der Industrie und Handelskammer und muss Gebühren zahlen. Über <strong>die Geschichte der Industrie- und Handelskammer</strong> und darüber, welche Aufgaben sie hatte und heute hat, informiert dieser Artikel.</em></p>
<h2>Die erste Industrie- und Handelskammer: Von den Elterleuten zur IHK</h2>
<p><strong>Die Geschichte der Industrie- und Handelskammer beginnt im Mittelalter </strong>mit den Elterleuten in Bremen. Diese agierten als Sprecher der bremischen Kaufleute im Gremium der Elterleute des Kaufmanns. Damals, <a href="https://www.worldhistory.org/trans/de/1-17576/gilden-und-zunfte-im-mittelalter/" target="_blank" rel="noopener">in der Zeit der Gilden und Zünfte</a> hatten die Großkaufleute Einfluss und machten diesen als gewählte Ratsherren in Politik und Verwaltung geltend. Die Elterleute führten ebensolche Aufgaben aus wie die Ratsherren.</p>
<p>Im Jahr <strong>1451</strong> gaben sich die Elterleute der bremischen Kaufleute eine Satzung. Später erhielt das Gremium den Namen <strong>Collegium Seniorum</strong>. Im Anschluss – im Jahr <strong>1849</strong> – entstand daraus die <strong>Handelskammer Bremen</strong>.</p>
<p >Keine Produkte gefunden.</p>
<p>In der Frühgeschichte der IHK spielte eine weitere Interessenvertretung der Kaufleute eine Rolle: die im Jahr 1665 gegründete <strong>Commerz-Deputation</strong>. Diese nannten die Vertreter der Händler <strong>1867 in Handelskammer Hamburg</strong> um.</p>
<p>Das Jahr <strong>1675</strong> brachte eine weitere Vereinigung der Kaufleute hervor: das <strong><a href="https://wann-wurde.de/wann-wurde-das-marzipan-erfunden/" target="_blank" rel="noopener">Lübecker</a> Kommerzkollegium</strong>, welches <strong>1853</strong> in die <strong>Kaufmannschaft</strong> überging.</p>
<p>Die eigentlichen Vorläufer der Industrie- und Handelskammern waren jedoch die im Jahr 1283 in Valencia entstandenen <strong>consulados</strong> sowie die französische <strong>Conseil de Commerce</strong> mit dem Gründungsjahr <strong>1664</strong>. Nach deren Vorbild entstand im Jahr <strong>1710 in Kassel</strong> die <strong>fürstliche Commercien-Cammer</strong>.</p>
<p>Es folgte in Köln die Gründung des Handelsvorstandes, aus der sich im Jahr <strong>1797</strong> die <strong>Industrie- und Handelskammer zu Köln</strong> entwickelte.</p>
<p><strong>Im Jahr 1803 entstand</strong> auf Beschluss des französischen Politikers Jean-Antoine Chaptal vom 23. Dezember 1802 das <strong>Chambre de Commerce in Mainz</strong>.</p>
<p >Keine Produkte gefunden.</p>
<h2>Der Beginn der modernen Industrie- und Handelskammern</h2>
<p>Die erste moderne, nach dem Prinzip der Selbstverwaltung im Jahr <strong>1830</strong> gegründete Industrie- und Handelskammer ist die „<strong>Handelskammer von Elberfeld und Barmen</strong>. Diese erlaubte es Unternehmen, eigenverantwortlich zu handeln und ihre Vertreter auch selbst zu wählen.</p>
<p>Die moderne Industrie- und Handelskammer besaß die Aufgabe, die gesamte Wirtschaft des Bezirks zu vertreten sowie die Politik und die Verwaltung bei wirtschaftlichen Fragen zu beraten. Die preußische Kammergesetzgebung übernahm dieses Modell zuerst, im Anschluss galt es im gesamten Deutschland.</p>
<p>Die Handelskammern unterlagen von <strong>1848</strong> ab der <strong>gesetzlichen Regelung</strong>. Im Jahr <strong>1920</strong> <strong>erhielten sie den Namen Industrie- und Handelskammern</strong>.</p>
<p>Die Funktion der Selbstverwaltung verloren die Industrie- und Handelskammern nach und nach im nationalsozialistischen Deutschen Reich. Die NS strukturierte die Kammern nach dem Führerprinzip um. 1942 lösten die Nationalsozialisten diese sowie die Handwerkskammern auf und überführte sie in <strong>Gauwirtschaftskammern</strong> mit staatlicher Lenkung der Wirtschaft.</p>
<p>Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges verweigerten die Militärverwaltung in der amerikanischen Besatzungszone sowie die Bizone die Pflichtmitgliedschaft von Gewerbetreibenden in der IHK. Sie sollten paritätische Institutionen sein. <strong>Am 18.12.1956 verabschiedete der Bund das vorläufige Gesetz, das die Rechte der Industrie- und Handelskammern regelte.</strong> Von nun an war es Bundesgesetz.</p>
<h2>Die Geschichte der IHK in der DDR</h2>
<p>Die örtlichen Unternehmer gründeten jedoch 1945 an den Standorten der ehemaligen Kammern eigenständige Industrie- und Handelskammern.</p>
<p>Dem Gesetz über den Neuaufbau der Organisation der gewerblichen Wirtschaft vom Jahr <strong>1946</strong> folgend entstand in diesem Jahr in jedem Land der Sowjetischen Besatzungszone eine zentrale Industrie- und Handelskammer. Die eigenständigen Kammern erhielten die Funktion als Außenstellen der Landes-IHKs und verloren mit wenigen Ausnahmen ihre Eigenständigkeit.</p>
<p>1949 zeichnete sich das baldige Ende der Landes-IHK ab, nachdem sie die Genossenschaften und die Volkseigenen Betriebe als Mitglieder verlor. Am 31. März folgte nach Beschluss vom 05.03.2023 die Auflösung der Landes-IHKs.</p>
<p>Die staatlichen Kammern <a href="https://wann-wurde.de/wann-wurden-die-ddr-seestreitkraefte-gegruendet/" target="_blank" rel="noopener">der DDR</a> erledigten zunächst noch die Aufgaben einer berufsständischen Körperschaft. Im Jahr <strong>1958</strong> änderte sich dies. Die mitwirkende Tätigkeit bei der Berufsausbildung gehörte nicht mehr zu ihren Aufgaben. Stattdessen kam ihr die <strong>Funktion</strong> zu <strong>Unternehmen zu gewinnen, die den Sozialismus aufbauten</strong>.</p>
<p>Nach dem Volksaufstand vom 17. Juni 1953 schuf die DDR mit einer Verordnung vom <strong>06.08.1953</strong> eine neue Industrie- und Handelskammer <strong>für die noch nicht verstaatlichten Unternehmen in der DDR</strong>. Diese war jedoch nicht selbstbestimmt, sondern der staatlichen Plankommission untergeordnet.</p>
<p><strong>1958</strong>, im Jahr der <strong>Auflösung des Präsidiums der IHK Berlin</strong> gingen die Bezirksdirektionen in die Wirtschaftsräte der Bezirke über. 1983 erhielten die Industrie- und Handelskammern in der DDR den neuen Namen I<strong>ndustrie- und Gewerbekammern</strong>.</p>
<p>Seit dem <strong>01.03.1990</strong> gibt es in der ehemaligen DDR wieder die Industrie- und Handelskammern mit dem System und den Aufgaben der IHKs in den westlichen Bundesländern.</p>
<h2>Die Aufgaben der IHK in der Bundesrepublik Deutschland</h2>
<p>Die Aufgaben der Industrie- und Handelskammern bestehen darin:</p>
<ol>
<li>die gewerbliche Wirtschaft zu fördern</li>
<li>für Behörden Gutachten zu erstellen</li>
<li>aktuelle und kommentierte Wirtschaftsunternehmen bereitstellen</li>
<li>die Interessen der Gewerbetreibenden im Kammerbezirk zu vertreten</li>
<li>gewerbliche und kaufmännische Berufsausbildungen sowie Weiterbildungen durchzuführen</li>
<li>Aus- und Weiterbildungskonzepte zu entwickeln</li>
<li>Existenzgründer zu beraten</li>
<li>Handelskontakte zu ausländischen Unternehmen aufzubauen (= Aufgabe der AHK)</li>
<li>Ursprungszeugnisse und Carnets (Zolldokumente) auszustellen</li>
<li>Wettbewerbsverstöße zu verfolgen</li>
<li>Rechtsauskünfte zu geben</li>
<li>Sachverständige zu bestellen</li>
<li>Schuldnerlisten zu führen</li>
<li>Ansprechpartner zu sein zum Einholen von Informationen für verschiedene Projekte</li>
</ol>
<p>Zu ihrer Finanzierung erheben die 79 Industrie- und Handelskammern in Deutschland von ihren Mitgliedern Beiträge. Sie sind Körperschaften des öffentlichen Rechts. Unter den Mitgliedern befinden sich zahlreiche Unternehmerinnen, die sich als <strong>IHK Business Women</strong> zusammenschlossen. Jedes Jahr veranstalten sie seit 2013 die <strong>Frauen Business </strong>Tage.</p>
<p >Keine Produkte gefunden.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Die Geschichte der Industrie- und Handelskammer hatte ihren Anfang im <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/mittelalter/hanse/index.html" target="_blank" rel="noopener">Mittelalter</a>. <a href="https://wann-wurde.de/" target="_blank" rel="noopener">Wann sie begann</a>: Im Jahr 1451 mit der Satzung der Elterleute der bremischen Kaufleute. Die erste moderne Handelskammer mit Selbstverwaltung ist die 1830 gegründete Handelskammer von Elberfeld und Barmen. Vorgänger der heutigen Industrie- und Handelskammern sind die Chambres de Commerce.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wann-wurde.de/die-geschichte-der-industrie-und-handelskammer/">Die Geschichte der Industrie- und Handelskammer</a> erschien zuerst auf <a href="https://wann-wurde.de">wann-wurde.de</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Die Geschichte der Deutschen Bahn</title>
		<link>https://wann-wurde.de/die-geschichte-der-deutschen-bahn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hajo Simons]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Dec 2023 19:53:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wann begann die Historie der Eisenbahn in Deutschland? Am 7. Dezember 1835, als der „ Adler“ als erster Zug in Deutschland die 6 Kilometer lange Strecke zwischen Nürnberg und Fürth zurücklegte. Die Geschichte der Deutschen Bahn AG startete jedoch erst im Jahr 1994. Geändert hat sich seither vieles: Das Streckennetz wuchs von ehemaligen 6 Kilometern [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wann-wurde.de/die-geschichte-der-deutschen-bahn/">Die Geschichte der Deutschen Bahn</a> erschien zuerst auf <a href="https://wann-wurde.de">wann-wurde.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="https://wann-wurde.de/" target="_blank" rel="noopener">Wann begann</a> die Historie der Eisenbahn in Deutschland? Am 7. Dezember 1835, als der „ <strong>Adler</strong>“ als erster Zug in Deutschland die 6 Kilometer lange Strecke zwischen Nürnberg und Fürth zurücklegte. <strong>Die Geschichte der Deutschen Bahn AG</strong> startete jedoch erst im Jahr 1994.</em></p>
<p>Geändert hat sich seither vieles: Das Streckennetz wuchs von ehemaligen 6 Kilometern bis auf heutige 39.200 (Stand 2023) Kilometer an, davon gehören 33.400 Kilometer der Deutschen Bahn AG. Was seit 1835 geblieben ist, sind kontroverse Diskussionen rund um die Bahn.</p>
<h2>Wie alles begann: Anton schnauft von Nürnberg nach Fürth</h2>
<p><strong>Wegbereiter für die Dampflokomotive war Richard Trevithick,</strong> der sich zwei frühere Erfindungen zunutze machte: die Führung von Wagen auf Schienen und die der Dampfmaschine. Daraus entwickelte er <strong>1802 die erste Lokomotive</strong>, deren Jungfernfahrt mit 3,8 Stundenkilometern auf einer 15 Kilometer langen Strecke stattfand. Er scheiterte jedoch an den gusseisernen Schienen, die aufgrund der Last brachen.</p>
<p>Letztlich waren es <strong>George Stephenson und private Investoren</strong>, die es möglich machten, dass am <strong>7. Dezember 1835 die deutsche Eisenbahngeschichte ihren Lauf nahm</strong>. Die Dampflokomotive Anton transportierte 200 Personen in neun Wagen auf der 6 Kilometer langen Strecke zwischen Nürnberg und Fürth.</p>
<p >Keine Produkte gefunden.</p>
<h2>Die Verstaatlichung der deutschen Eisenbahn</h2>
<p>Der Strecke Nürnberg-Fürth folgten weitere Strecken, deren Verlauf sich an geografischen Gegebenheiten und an ehemaligen politischen Grenzen orientierten. Das private System dauerte in Bayern, Baden, Württemberg, Braunschweig, Mecklenburg und Oldenburg nicht lang. Schnell lag die Verantwortung in staatlicher Hand.</p>
<p>Durch die unterschiedlichen Systeme und der Konkurrenz untereinander wirtschafteten deren Träger teils unwirtschaftlich und schadeten der Verkehrsentwicklung in armen Teilen Deutschlands. Dennoch wuchs die Zahl der Streckenkilometer auf 20.000 an.</p>
<p>Der Reichskanzler Bismarck strebte im Jahr <strong>1871 den Zusammenschluss zu einer Reichsbahn</strong> an. <strong>15 Jahre später</strong> waren mit der Übernahme der Rheinischen Eisenbahngesellschaft beinahe <strong>alle Eisenbahnunternehmen im Deutschen Reich verstaatlicht</strong>. Diese warfen künftig Gewinne ab.</p>
<h2>Die Glanzzeit der Eisenbahn</h2>
<p><strong>Ende des 19. Jahrhunderts</strong> ging es der <a href="https://wann-wurde.de/wann-wurde-die-brio-eisenbahn-erfunden/" target="_blank" rel="noopener">Eisenbahn</a> so gut, dass die Hauptstrecken überlastet waren. Bahnhofsbauten erwiesen sich als zu klein und zu wenig repräsentativ. In dessen Folge entstanden aus den ehemaligen Universalbahnhöfen den Betriebszwecken angepasste:</p>
<ul>
<li>Personenbahnhöfe</li>
<li>Güterbahnhöfe</li>
<li>Bahnbetriebswerke</li>
</ul>
<p>Personenbahnhöfe in den Städten entwickelten sich zu “<strong>Kathedralen der Mobilität</strong>“. Beispiele dazu sind:</p>
<ul>
<li>Leipzig</li>
<li>Hamburg</li>
<li>Köln</li>
<li>Frankfurt am Main</li>
<li>Dresden</li>
</ul>
<p>Weitere Verbesserungen zeigten sich in <strong>für höhere Achslasten und Geschwindigkeiten ausgelegte Strecken</strong> sowie in verbesserten Stellwerken. Städte, die mehrere Fernbahnhöfe hatten, verbanden diese miteinander.</p>
<p>Im Ersten Weltkrieg von <strong>1914 bis 1918 spielte die Bahn eine strategische Rolle</strong> und erhielt eine zentrale militärische Leitung. Die Zeit der Länderbahn endete 1920.</p>
<h2>Die Zeit der Deutschen Reichsbahn von 1920 bis 1949</h2>
<p><strong>Anstelle der Länderbahn trat mit dem Staatsvertrag vom 1. April 1920 die Deutsche Reichsbahn. </strong>Dem folgte 1924 das wirtschaftlich und rechtlich selbstständige Unternehmen, die <strong>Deutsche Reichsbahn Gesellschaft. </strong>Ihre Aufgabe war es, den Betrieb der Deutschen Reichsbahn zu führen, während ihr Sachwert im Besitz des Reiches verblieb.</p>
<p><strong>1937 übernahm der nationalsozialistische Staatsapparat die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft wieder komplett</strong> und benannte sie in ihren alten Namen „Deutsche Reichsbahn“ zurück.</p>
<h2>Die Eisenbahn in der Nachkriegszeit</h2>
<p><strong>Die Gewalt über die Reichsbahn ging 1945 auf die Siegermächte über.</strong> Zu diesen gehörten:</p>
<ul>
<li>die USA</li>
<li>Frankreich</li>
<li>Russland</li>
<li>Großbritannien</li>
</ul>
<h3>Die Deutsche Bundesbahn und die Reichsbahn der DDR</h3>
<p>Im Jahr der Gründung der Bundesrepublik Deutschland <strong>1949 entstand die Deutsche Bundesbahn</strong>. Die <a href="https://wann-wurde.de/wann-wurden-die-ddr-seestreitkraefte-gegruendet/" target="_blank" rel="noopener">DDR</a> behielt den Namen Reichsbahn bei. 1957 übernahm die DB die bis dahin von Frankreich verwalteten Eisenbahnen des Saarlands.</p>
<p>Im Jahr 1990 nach der Wiedervereinigung stand eine Reform an, die Bundesbahn und Reichsbahn zusammenführen sollte. Dies geschah mit der Gründung der <a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Bundesvermoegen/Privatisierungs_und_Beteiligungspolitik/Beteiligungspolitik/deutsche-bahn-ag.html" target="_blank" rel="noopener">Deutschen Bahn AG</a> im Jahr 1994. Die Aktiengesellschaft mit Konzernsitz in Berlin beschäftigte insgesamt 352.000 Mitarbeiter. Sie sanierte fortan wichtige Strecken sowie Bahnhöfe und brachte 1996 die zweite Generation des Hochgeschwindigkeitszuges ICE auf die Schienen der Bundesrepublik. 1997 war das Jahr der Grundsteinlegung für den neuen Berliner Hauptbahnhof.</p>
<p>Weniger glanzvoll war der <strong>3. Juni 1998</strong>. An diesem Tag starben beim <strong>größten Zugunglück in der Geschichte der Deutschen Bahn</strong> über hundert Menschen.</p>
<h3>Die Deutsche Bahn ab 1999</h3>
<p>Ein weiterer Meilenstein der Geschichte der Eisenbahn in Deutschland ist das Jahr <strong>1999. Die Deutsche Bahn gliederte verschiedene Bereiche als Aktiengesellschaften aus.</strong> Dies betraf den:</p>
<ul>
<li>Fernverkehr</li>
<li>Nahverkehr</li>
<li>Ladungsverkehr</li>
</ul>
<p>Die Deutsche Bahn AG handelte ab diesem Zeitpunkt als <strong>mehrstufiger Konzern</strong> und bekam das Aktienkapital der Gesellschaften. <strong>Seit 2002 rollt der ICE 3</strong> mit einer Höchstgeschwindigkeit von 330 Kilometern in der Stunde auf den Schienen Deutschlands. <strong>2002 übernahm die Deutsche Bahn die Stinnes AG</strong> und stärkte damit den Bereich Güterverkehr. Zudem ist es das Jahr der Eröffnung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Frankfurt/Main – Köln Hbf.</p>
<p >Keine Produkte gefunden.</p>
<h3>Die Deutsche Bahn und der geplante Börsengang</h3>
<p>Gesprächsstoff entstand in den Jahren 2005 bis 2008 mit dem <strong>geplanten Börsengang</strong>. Dagegen machte sich die BsB im Rahmen einer Kampagne stark. Das Bündnis „<strong>Bürgerbahn statt Börsenbahn</strong>“, für das die Abkürzung „BsB“ steht, verhinderte den Verkauf der Deutschen Bahn an russische sowie arabische Investoren.</p>
<p>Das Thema Privatisierung war damit nicht vom Tisch, sondern entwickelte sich schleichend weiter. Dieser Umstand schwächt nach Ansicht der <strong>Initiative Bürgerbahn statt Börsenbahn</strong> das System Schiene.</p>
<h3>Erste Gewinne der Deutschen Bahn</h3>
<p>Im Jahr 2003 führte die Deutsche Bahn die BahnCards 25, 50 und 100 ein. Zudem entwickelte sie ihre <a href="https://www.bahn.de/" target="_blank" rel="noopener">Website</a> weiter. Im Jahr <strong>2004 verzeichnete der Konzern erste Gewinne</strong>. In der Eigenschaft als offizieller Transport- und Logistikdienstleister förderte die Deutsche Bahn die Fußballweltmeisterschaft 2006. 2007 erweiterte sie das Bahnnetz in Europa.</p>
<p>Bergab mit <strong>sinkenden Umsätzen in den Bereichen Schienengüterverkehr und Logistik </strong>ging es mit der DB in den Jahren <strong>2008 und 2009</strong>. Der Grund lag in der Finanzkrise. Der Deutschen Bahn gelang es, die Umsätze im Personenverkehr stabil zu halten. <strong>2010 stiegen diese wieder</strong> und die DB schuf neuen Mehrwert durch MMS und Handy-Applikationen.</p>
<h2>Die Deutsche Bahn liefert weiteren Gesprächsstoff</h2>
<p>Seit 2010 liefert die Deutsche Bahn mit ihrem noch immer nicht vollständig realisierten Verkehrs- und <strong>Städtebau-Projekt „Stuttgart 21“</strong> anhaltenden Gesprächsstoff. Dessen Fertigstellung war bereits für Ende 2019 geplant. Auch die Eröffnung des Hauptbahnhofs findet voraussichtlich erst Ende 2026 statt. Die Kosten für Stuttgart 21 verdoppelten sich, was zu Unmut in der Bevölkerung führte. Bisher gab mehr als 600 Kundgebungen gegen das Projekt.</p>
<p >Keine Produkte gefunden.</p>
<h3>Monopolkommission rät Bundesregierung zur Zerschlagung der Deutschen Bahn</h3>
<p>Schlechte Performance sowie <strong>zu viel Marktmacht</strong> bescheinigt die Monopolkommission der Deutschen Bahn. Sie schlug im Juli 2023 vor, die Deutsche Bahn zu zerschlagen. Im Regional- und Nahverkehr hat die Deutsche Bahn einen Marktanteil von 66 Prozent, im Fernverkehr jedoch beläuft sich dieser auf 96 Prozent.</p>
<p>In Kritik steht die Deutsche Bahn auch wegen ihrer <strong>Unpünktlichkeit, ihrem schlechten Service und dem hohen Preisniveau</strong> bei den nicht rabattierten Fahrkarten.</p>
<p>Fürsprecher der Zerschlagung versprechen sich von dieser mehr Pünktlichkeit sowie eine höhere Qualität. Geplant ist, die Deutsche Bahn in eine <strong>Transportsparte und eine Infrastruktursparte</strong> aufzuteilen, deren Betrieb nicht mehr in den Händen eines einzelnen Unternehmens liegt.</p>
<p>Die Ampel-Koalition entschied sich jedoch, die Sparte Infrastruktur abzuspalten und statt ihrer eine <strong>an das Gemeinwohl orientierte</strong> <strong>Infrastrukturgesellschaft </strong>zu gründen, welche im Besitz der Deutschen Bahn bleibt. <strong>Geplant ist dies für das Jahr 2024</strong>. Die Bundesregierung handelt damit dem Rat der Monopolkommission entgegen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wann-wurde.de/die-geschichte-der-deutschen-bahn/">Die Geschichte der Deutschen Bahn</a> erschien zuerst auf <a href="https://wann-wurde.de">wann-wurde.de</a>.</p>
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