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Wann wurde das Tablet erfunden?

Im Jahre 2014 hat Apple seine ersten Tablets vorgestellt, den Grundstein für einen komplett neuen Absatzmarkt geebnet und die Welt den Atem anhalten lassen. Dass diese Erfolgsgeschichte schon viel früher ihren Anfang genommen hat, wissen nur die Wenigsten.  Bereits im Jahre 2007 nahmen Steven Jobs und auch Bill Gates einem Treffen im Rahmen der D5-Konferenz teil. Bill Gates eröffnete seine Visionen über Tablets und über die sich entwickelnde Technik innerhalb der nächsten 5 Jahre. Steven Jobs nannte seine technische Vision „Post-PC Devices“ und behielt den Begriff Tablet für sich.

Nur 3 Jahre später hatte Apple, mit Steven Jobs an seiner Spitze das geschafft, wovon Bill Gates und Microsoft geträumt hatten. Er schuf die Voraussetzung für die heutigen Tablets.

Die Geschichte des Tablets kurz aufgeführt

Es ist kaum zu glauben, aber die ersten Vorbereitungen für ein Tablet wurden bereits im Jahre 1915 getroffen. Denn in diesem Jahr erhielt der Erfinder Hyman Goldberg ein Patent für eine Maschine zur automatischen Erkennung von Handschriften. Eine erste praktische Umsetzung dieses Verfahrens erfolgte im Jahre 1957, mit einem sogenannten Stylator. Danach schlief eine weitere Entwicklung erst einmal ein.

Es startet neu im Jahr 1987

Durch den Einsatz von John Sculley, dem Hauptgeschäftsführer von Apple, im Jahr 1987, wurde die „Weiterentwicklung“ der ursprünglichen Idee aus dem Jahr 1957 wieder aufgenommen. 1993 war es dann soweit und das „Message Pad“ erschien am Markt. Leider floppte diese technische Innovation. Auch ein Nachfolgegerät konnte sich nicht am Markt etablieren und so wurde die Produktion1998 auf Eis gelegt.

Im Jahr 2010, Steven Jobs steht mittlerweile an der Spitze von Apple, kommt der Erfolg. Das erste iPad wird vorgestellt. Eine Bedienung des Gerätes mittels eines Stiftes wird überflüssig. Die bloßen Finger werden zu Schreibgeräten.

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Von einem technischen Zubehör avancieren Tablets nun zu einem Hauptgerät und ersetzen mehr und mehr den gängigen und bekannten PC.

Bereits 2014 überschritten die Absatzzahlen der Apple iPads die Marke von mehr als 230 Millionen Stück. Da der Wettbewerb aber nun mal nicht schläft, legen sich nun auch andere Betriebssysteme wie Windows oder auch Android ins Zeug, um ein Stück vom Kuchen abzubekommen.

Was ist ein Tablet und was kann damit gemacht werden?

Im Prinzip ist ein Tablet der größere Bruder eines Smartphones und der kleinere Bruder eines Laptops. Es ist ein flacher, tragbarerer Computer, der bequem in jeder Hand- bzw. Aktentasche transportiert werden kann. Seine Bedienung erfolgt ausschließlich über einen Touchscreen. Periphere Bedienungselemente, wie Maus und Tastatur, sind nicht von Nöten.

Die Bedienung

Da die Betriebssysteme der gängigsten Smartphones in den aktuellen Tablets verbaut wurden, ist deren Bedienung und Handhabung, mit diesen zu vergleichen. iOS, Android und auch Windows geben hier den Ton an.

Standardmäßig werden Tablets mit dem bloßen Finger gesteuert, wobei es Ausnahmen gibt, die eine Bedienung mit einem Stift voraussetzen.

Durch das größere Display, im Vergleich zu einem Smartphone, ist es leichter zu bedienen und zu steuern. Allerdings ist es auch größer, schwerer und nicht „hosentaschentauglich“.

Per WLAN können sich Tablets mit dem Internet verbinden oder, wenn entsprechende SIM-Kartenslots verbaut wurden, auch das mobile Internet, außerhalb der eigenen Vier-Wände, zugreifen. Die Telefonie gehört allerdings nicht zu seinen Möglichkeiten.

Die Nutzung der Tablets

Da nicht alle umfangreichen Features eines Laptops oder PCs auf einem Tablet vorhanden sind, eignet es sich nicht uneingeschränkt für den Einsatz im Arbeitsbereich. Lange Texte Wort für Wort über das Display zu verfassen ist auch ein eher mühevolles Unterfangen. Der Anschluss einer Tastatur via Bluetooth ist allerdings möglich.

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Durch die Möglichkeit des portablen Einsatzes werden Tablets gerne bei Präsentationen eingesetzt, wo das Gerät „rund gereicht“ werden kann. Oft dienen sie zur Fernbedienung festinstallierter Geräte im Haus. Ein digital vernetztes Haus oder Wohnung kann per Tablet gesteuert werden. Von der Kaffeemaschine, über den Fernseher bis hin zur Heizung.

Ein Tablet kaufen – darauf muss geachtet werden

Es kann ein schweres Unterfangen sein, das richtige Tablet für seine Bedürfnisse zu finden. Die Auswahl am Markt ist mehr als üppig. Angefangen über das verwendete Betriebssystem bis hin zu den unzähligen Features, die einem angeboten werden.

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iOS, Android & Windows – welches Betriebssystem soll es sein?

Ein Hauptauswahlkriterium bei der Wahl eines Tablets ist sicherlich das Betriebssystem. Wie bei den meisten Smartphones, die am Markt erhältlich sind, ist hier Android zur Zeit der Marktführer und wahrscheinlich entscheidet man sich für das System, das man bereits von seinem Smartphone kennt. Preislich gesehen sind Tablets, die mit einem Android-System ausgestattet sind, günstiger im Vergleich zu Apple-Tablets und die Auswahl der verschiedenen Hersteller ist recht umfangreich. Das iOS-Betriebssystem wird lediglich von Appel vertrieben und eine weitere Herstellerauswahl entfällt.

Dieses Alleinstellungsmerkmale des iOS-Betriebs weist allerdings auch seine Vorteile auf. Hard- und Software sind in optimaler Weise kompatibel. Eine Nutzung, auch für Anfänger in diesem Elektronikbereich, ist einfach und schnell erlernbar.

Auch Windows als Betriebssystem für ein Tablet hat seine Vorteile. Sie arbeiten wie das bekannte Programm auf dem Rechner zuhause. Im Gegensatz zum iOS System wird Windows auf einem Tablet nicht ausschließlich von Microsoft vertrieben. Auch andere Hersteller bieten dieses Betriebssystem an.

Die Gerätespezifikation

Wenn es um die Anschaffung eines Tablets geht, ist die Gerätespezifikation sicherlich nicht außer Acht zu lassen.

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Zwei Prozesskerne sollten mindestens verbaut sein und für eine reibungslose Bedienung sollte die Taktrate 1 GH (Gigaherz) aufweisen.

Ein ausreichend großer Arbeitsspeicher muss auf jeden Fall vorhanden sein. Bei einer Größe von 1 bis 2 GB (Gigabyte) ist schon eine gleichzeitige Anwendung mehrerer Apps ohne Geschwindigkeitsverlust gewährleistet.

Im Prinzip kann der Arbeitsspeicher gar nicht genug sein. Je größer der Speicher, umso mehr Möglichkeiten stehen dem Anwender zur Verfügung. Optimal ist ein Arbeitsspeicher mit einer Größe von mindestens 10 GB. Hier können in vollem Umfang Fotos, Daten und vieles mehr auch gespeichert werden.

Die Grafikkarte eines Tablets ist eher zweitrangig zu betrachten und die vorhandenen Herstellerinformationen lassen diesbezüglich leider auch zu wünschen übrig. Sollten allerdings Informationen über die Grafikkarte vorhanden sein, dann heißt es auch hier: Je mehr verbaute Kerne, desto besser die Taktrate und die visuelle Darstellung.

Der Bildschirm

Die Größe und die Auflösung des Displays sind hier die wichtigen Merkmale. Bei der Displaygröße sollte die Nutzung beachtet werden. Soll das Tablet eher für Unterwegs sein, dann kann ein kleineres Display durchaus ausreichend sein. Bei einer überwiegenden Nutzung zu Hause, kann es ruhig etwas größer ausfallen.

Die Auflösung sollte der Displaygröße entsprechen. Je größer das Display, desto größer sollte ebenfalls die Auflösung sein.

Eine Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixel ist sicherlich das Optimum. Mindestens sollte allerdings eine Auflösung von 1280 x 720 vorhanden sein. Mit weniger sollte man sich auf keinen Fall zufriedengeben.

Die zusätzlichen Features des Tablets

Wenn mit einem Tablet auch Fotos aufgenommen werden sollen, dann sind eine Haupt- und eine Frontkamera unabdingbar und die Auflösung sollte 12 Megapixel nicht unterschreiten.

Und natürlich ist auf die WLAN-Fähigkeit zu achten. Zu empfehlen ist hier ebenfalls die LTE Möglichkeit.

Bild von Dorothe auf Pixabay

 

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Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).