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Wann wurde der Sonnenschirm erfunden?

Was war zuerst da: Der Sonnenschirm oder der Regenschirm? Offenbar war unseren Vorfahren der Schutz vor der Sonne wichtiger als vor Regen, denn die ersten Sonnenschirme tauchen in Abbildungen bereits ca. 2000 v. Chr. als „tragbare Dächer“ auf. Dabei scheint vor allem China ein Vorreiter gewesen zu sein, denn die ältesten Darstellungen von Sonnenschirmen kennen wir aus chinesischen Malereien. Als Materialien wurden damals Bambus, Palmblätter und Ölpapier genutzt. Das sind alles Materialien, die wir heute nicht mehr verwenden, aber der Zweck des Schirmes ist unverändert geblieben.

Verbreitet hat sich die Verwendung in Europa insbesondere im 17. Jh., in einer Zeit, in der vor allem adelige Damen bemüht waren, ihren Teint vor der Sonne zu schützen.

Was ist ein Sonnenschirm?

Bei einem Sonnenschirm handelt es sich um einen Schirm, der nicht genutzt wird, um Regen abzuhalten, sondern Schutz vor der Sonneneinstrahlung geben soll. Es gibt ihn in verschiedenen Ausfertigungen, wobei der Handsonnenschirm heute kaum noch verwendet wird. Man kennt Sonnenschirme stattdessen aus Gärten oder Restaurants, wo er Tischen und Liegeflächen Schatten spendet.

Aus welchen Materialien wird ein Sonnenschirm hergestellt?

Bambus und Ölpapier nutzen wir heute natürlich nicht mehr. Auch der Palmwedel hat ausgedient. Stattdessen sind Sonnenschirme heute aus pflegeleichtem und wetterfestem Material wie Kunststoff, Nylon oder auch aus imprägnierter, schwerer Baumwolle. Die Stangen werden nicht mehr ausschließlich aus Holz hergestellt, sondern auch aus Material, dass dem Wetter besser standhält wie Stahl oder Fiberglas.

Was sollte beachtet werden, wenn ein Sonnenschirm gekauft wird?

Wer einen Sonnenschirm mit Ständer kaufen will, sollte zunächst klären, wo der Sonnenschirm stehen soll und welchen Belastungen er standhalten muss. Wird er oft auf- und abgebaut? Muss er Winter und Sommer draußen stehen oder wird er nur für ein paar Stunden hervorgeholt und dann wieder in den Schuppen gestellt?

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Wird der Sonnenschirm viel verwendet und soll bei jedem Wetter draußen stehen, braucht es mitunter ein teureres Modell. Wer nur einen Gelegenheitsschirm sucht, ist auch mit einer günstigen Variante bestens ausgestattet.

Auch die Handlichkeit spielt eine große Rolle, gerade wenn er oft auf- und abgebaut werden soll. Die meisten Schirme lassen sich leicht zusammenklappen, aber die Handhabung sollte vor dem Kauf einmal getestet werden.

Auf folgende Kriterien sollte beim Kauf eines Sonnenschirmes geachtet werden:

  • Die Position des Ständers
  • Material des Ständers
  • Material des Schirms
  • Form
  • Funktionen

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Die Position des Ständers

Sonnenschirme bieten zwei grundsätzlich unterschiedliche Ständer an und je nach Einsatzort kann der eine oder der andere der bessere für die gewünschte Funktion geeignet sein. Viele Sonnenschirme haben einen mittigen Ständer, der den Schirm trägt, ähnlich wie bei einem Regenschirm. Es gibt aber auch die sogenannten „Ampelständer“. Bei diesen hängt der Schirm seitlich am Ständer. So kann der gesamte Schattenplatz optimal ausgenutzt werden.

Material des Ständers

Bei einem Sonnenschirm sollte auch auf das Material geachtet werden. Beim Mast gibt es die Möglichkeit, Kunststoffverbindungen zu wählen oder einen Mast aus Holz zu verwenden. Meist sind die Holzständer aus Eukalyptus oder Teakholz hergestellt. Dabei muss auf die Traglast geachtet werden. Nicht jeder Ständer eignet sich für jeden Sonnenschirm, er muss auf das jeweilige Gewicht ausgelegt sein. Auch sollte auf Wetterfestigkeit geachtet werden. Kiefer und andere weniger beständige Holzarten eignen sich kaum als Material für den Ständer.

Material des Schirms

Bei der Bespannung bleibt meist gar nicht so viel Auswahl, denn die meisten Sonnenschirme sind heutzutage wegen der Wetterfestigkeit aus Polyacryl hergestellt. Wer ein wenig mehr Pflegeaufwand nicht scheut, kann sich stattdessen auch für beschichtete Baumwolle entscheiden. Das sieht schön aus, muss aber intensiver gepflegt werden und ist in den meisten Fällen auch etwas teurer.

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Form

Sonnenschirme gibt es in allen verschiedenen Formen: Rechteckig und rund sind dabei die häufigsten. Es gibt Sonnenschirme in klein und Sonnenschirme in groß. Für runde Sonnenschirme gibt es eine große Auswahl, hier wird man bei allen gängigen Großhändlern wie zum Beispiel Ikea fündig. Solche Sonnenschirme passen gut auf den Balkon und können auch dicht am Balkongeländer stehen. Auch in einem normalen Bauhaus gibt es solche Sonnenschirme meist in großer Anzahl zu kaufen.

Soll einer größeren Fläche Schatten gespendet werden, eignen sich eckige Sonnenschirme, wie man sie oft in Cafés oder Restaurants findet. Diese Sonnenschirme sind meist recht groß und eher für einen Sitzplatz im Garten als für den Balkon geeignet.

Natürlich gibt es auch Sonderformen. Wer es gerne ausgefallener mag, kann bei den Designs ein wenig stöbern.

Funktionen

Geachtet werden sollte darauf, dass der Sonnenschirm die nötigen Funktionen besitzt. Er sollte verstellbar, einklappbar und flexibel zu kippen sein, denn die Sonne wandert – und so muss auch der Schirm sich anpassen können. Manche Sonnenschirme bieten Extrafunktionen wie LED-Beleuchtung oder Befestigungen für Laternen. Wer es extravagant mag, bekommt sogar Sonnenschirme, die unter dem Dach Halterungsvorrichtung für Bildschirme besitzen.

Daher ist eine gute Bedarfsanalyse vor dem Kauf ratsam.

Folgende Fragen können erörtert werden, um auch wirklich das passende Produkt für den schattigen Platz im Garten auszuwählen:

Die wichtigsten Fragen für einen idealen Sonnenschirm:

  • Soll der Sonnenschirm auf dem Balkon oder im Garten aufgestellt werden?
  • Wie viel Platz steht für den Sonnenschirm zur Verfügung?
  • Wie oft muss der Sonnenschirm auf- oder abgebaut werden?
  • Wie viel Aufwand darf er in der Pflege in Anspruch nehmen?
  • Hat er alle Funktionen, die für den Gebrauch benötigt werden?
  • Wie viel Geld steht für die Anschaffung zur Verfügung?
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Diese Fragen helfen bei der Auswahl des optimalen Sonnenschirms. Wer sie für sich beantworten kann, hat sicher lange Freude an dem ausgewählten Modell.

Bild von Gerhard auf Pixabay

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Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).