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Wann wurde das Notstromaggregat erfunden?

Das Notstromaggregat ist eine erstklassige Erfindung – zumal in der heutigen Zeit der Energiekrise. Foto leungchopan via Envato
Das Notstromaggregat ist eine erstklassige Erfindung – zumal in der heutigen Zeit der Energiekrise. Foto leungchopan via Envato

Für manche Experten ist ein Notstromaggregat außerhalb großer Einrichtungen eine reine Geldverschwendung. Das ist in der heutigen Zeit leider ein Irrtum.

Andere wiederum sagen, dass auch ein Notstromaggregat zu Hause eine hervorragende Lösung sein kann, wenn es einmal in einen Blackout geht und die Stromversorgung in Ihrer Region zusammenbricht. Tatsächlich gilt es hier genauer hinzuschauen. Wann wurde also das Notstromaggregat erfunden? Genau das haben wir herausgefunden und möchten Ihnen hier einen kurzen Einblick in die Geschichte und den Sinn eines Notstromaggregats geben.

Was genau ist ein Notstromaggregat eigentlich?

Ein Notstromaggregat ist nicht mehr und nicht weniger als Generator, der Strom erzeugt und diesen dann an die angeschlossenen Bereiche abgibt. Der Titel Notstromaggregat kommt daher, dass dieser Generator im Idealfall nur dann zum Einsatz kommt, wenn er wirklich gebraucht wird. Die Erfindung des Generators als solchem wird auf das späte 19. Jahrhundert datiert. Das Notstromaggregat hat sich natürlich erst deutlich später aus dem ursprünglichen Generator weiterentwickelt.

Die Notstromaggregate am Markt lassen sich auf verschiedene Arten unterscheiden. Einmal wäre da die Leistungsstärke der Geräte – also wie viel Strom ein Notstromaggregat produzieren kann. Zum anderen stellt sich aber auch die Frage, welcher Energieträger genutzt wird, um den Strom zu produzieren.

Unterteilung nach dem Energieträger

Wenn man nach dem Energieträger unterteilen möchte, gibt es 4 verschiedene Varianten. Wir möchten Ihnen diese in der Folge einmal kurz vorstellen:

Das Notstromaggregat, das mit Benzin oder Diesel betrieben wird

Hier ist ein Verbrennungsmotor verbaut. Dieser verbrennt Benzin oder Diesel und erzeugt so Strom. Generatoren mit dieser Verbrennungstechnologie verfügen über Tanks für den Treibstoff. Da der Inhalt eines solchen Tanks in der Regel für eine ziemlich lange Zeit ausreicht, müssen Sie auch nicht allzu regelmäßig nachtanken.

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Das Gas Notstromaggregat

Diese Variante wird mit Gas versorgt. Zumeist sind solche Generatoren deutlich größer und werden teilweise sogar mit Gasturbinen betrieben.

Hybridmodelle aus Verbrennungsmotor und Batteriebetrieb

Tatsächlich gibt es auch nicht wenige Modelle, die mit einem Verbrennungsmotor und mit Batterien laufen. Hier startet der Generator im Fall eines Stromausfalls erst einmal mit den Batterien und schaltet dann den Verbrennungsmotor später zu.

Notstromaggregat mit Inverter

Hier laufen der Verbrennungsmotor und der Generator eher unabhängig voneinander. Das Notstromaggregat kann hier zumeist in den Teillastbetrieb oder in den Vollbetrieb schalten und hat die Möglichkeit, die Motordrehzahl dem tatsächlichen Energiebedarf anzupassen

Welche Leistung muss ein Notstromaggregat bringen?

Das ist tatsächlich abhängig von den Geräten, die Sie an Ihr Notstromaggregat anschließen oder die Sie mit diesem Aggregat betreiben möchten. Wer beispielsweise seine komplette Einrichtung inklusive einem Elektroherd betreiben möchte, braucht eine deutlich größere Leistungsstärke als ein Nutzer, der das Notstromaggregat nur für den nächsten Campingausflug nuten möchte.

Wenn Sie selbst errechnen können, wie viel Energie Sie zeitgleich in etwa im Haus verbrauchen, sollten Sie ein Notstromaggregat wählen, das mit 20 – 30 Prozent mehr an Energieproduktion aufwarten kann. Denn Notstromaggregate, die eine höhere Leistung bringen, als Energie abgenommen wird, arbeiten einerseits deutlich leiser und haben zum anderen eine wesentlich längere Lebenserwartung.

Macht ein Notstromaggregat im privaten Haushalt Sinn?

Zwischen 4.000 und 6.000 Notstromaggregate, die ganze Firmen und Einrichtungen versorgen können, gibt es aktuell in Deutschland. Diese könnten so viel Energie produzieren wie drei Kernkraftwerke. Doch genau diese Energie steht niemandem zur Verfügung. Denn ein Notstromaggregat geht nun einmal nur an den Start, wenn die „normale“ Stromversorgung zusammengebrochen ist.

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Es gibt für den privaten Haushalt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, um im Fall eines Blackouts gerüstet zu sein. Eine Campingausrüstung oder ein Heizpilz sind solche Dinge. Wer allerdings sicherstellen möchte, dass er auch im Fall eines Blackouts mit Strom für den Haushalt versorgt ist, der sollte ernsthaft über die Anschaffung eines Notstromaggregats nachdenken.

Fazit – Ein Notstromaggregat kann für einige Zeit die Stromversorgung aufrechterhalten

Ob ein Modell von einem der führenden Notstromaggregat Hersteller oder ein Notstromaggregat gebraucht von der Bundeswehr gekauft – ein solcher Generator kann im Fall eines länger anhaltenden Stromausfalls ein echter Retter in der Not sein.

Vom warmen Wasser und der Heizung – selbst eine Gastherme funktioniert nicht ohne Strom, da sie einen Zündfunken braucht, der elektronisch erzeugt wird – über den Herd bis hin zu Licht und Multimedia-Geräten.

Wir sind heutzutage viel abhängiger vom Strom, als wir manchmal glauben oder selbst zugeben möchten. Wie stark diese Abhängigkeit ist, spüren viele Menschen erst, wenn der Strom einmal für eine Weile nicht mehr zur Verfügung steht. Um genau dieses Problem zu vermeiden, ist ein Notstromaggregat zur Sicherstellung der eigenen Energieversorgung im Notfall eine gute Lösung.

Foto: leungchopan via Envato

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Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).