Wann wurde die Geschirrspülmaschine erfunden?

Heute sind es etwa zwei Drittel aller deutschen Haushalte, in welchen die Geschirrspülmaschine zuverlässig den Spüldienst verrichtet. Bis es jedoch zu diesem Erfolg gekommen ist, verging viel Zeit. Erfunden wurde die erste Geschirrspülmaschine im Jahre 1886 von Josephine Cochrane. Das Modell der unternehmungslustigen Amerikanerin war jedoch 2 Meter hoch und breit und deshalb nicht für den Gebrauch in privaten Haushalten geeignet. Nur ein kleiner gewerblicher Kreis machte damals Gebrauch von der neuartigen Erfindung. In Deutschland war es im Jahre 1929 die erste Miele Geschirrspülmaschine, die von sich hören machte und aufgrund ihrer kompakteren Größe auch in privaten Haushalten eingesetzt werden konnte. Technische und hygienische Mängel sowie ein sehr hoher Anschaffungspreis ließen jedoch noch fast 60 Jahre vergehen, bis die Geschirrspülmaschine seit den 1980er Jahren zu den Küchengeräten in vielen Haushalten dazu gehörte.

Geschirrspülmaschine: Was ist das eigentlich?

Bei einem Geschirrspülmaschine handelt es sich einfach gesagt um einen praktischen Helfer im Haushalt, der inzwischen auf schonende Weise das Spülen des Geschirrs übernimmt. Um zuverlässig zu arbeiten, benötigt eine Geschirrspülmaschine Wasser und Strom. Das Wasser wird dazu mit Druck untersetzt, um sich über das darin lagernde Geschirr auszubreiten. Zudem benötigt die Spülmaschine Reinigungsmittel, heutzutage häufig in Form von Tabs, welches aus dem entsprechenden Fach, mit dem Wasser in die Sprüharme gelangt, um von dort aus mit Druck auf das Geschirr zu gelangen. Hinterher werden Speisereste und die Reste vom Reinigungsmittel genauso mit Wasser wieder abgespült und zum Abschluss mit der im Inneren entstandenen heißen Luft leicht getrocknet. Die Technologien in modernen Spülmaschinen macht es mittlerweile möglich, auch stark verschmutztes Geschirr wieder sauber zu bekommen.

Was muss beim Kauf einer Geschirrspülmaschine beachtet werden?

Ganz gleich, ob nun eine Geschirrspülmaschine 45 cm für den Einsatz in kleinen Küchen oder ein großes Modell gekauft werden soll. Wer eine Geschirrspülmaschine kaufen möchte, sollte sich vorab verschiedene Fragen stellen, um die richtige Kaufentscheidung zu treffen.

Die Größe:

Um die Frage nach der richtigen Größe zu beantworten, muss man sich einfach die beiden Standardausführungen ansehen. Es gibt zwei Modelle. So gibt es Geschirrspülmaschinen mit einer Breite von 60 cm und einer Breite von 45 cm für kleinere Räume. In die kleinere Ausführung passen etwa acht bis neun Maßgedecke hinein, die große Ausführung reinigt bis zu 12 Maßgedecke. Das sind jedoch nur ungefähre Angaben. Die Zahl der Maßgedecke, also eines vollständigen Essgeschirrs für eine Person sinkt natürlich, wenn auch Töpfe, Pfannen oder Salatschüsseln in der Spülmaschine gereinigt werden sollen.

Die Spülprogramme:

Jeder Geschirrspüler verfügt über diverse Spülprogramme. Aber nicht alle sind für den eigenen Hausgebrauch wirklich erforderlich. Das Standardprogramm, welches eine Wassertemperatur von 65 Grad mitbringt, eignet sich nahezu für alle Arten von Geschirr. Für etwas weniger verschmutztes Geschirr genügt aber auch ein Sparprogramm, welches es auf 45 Grad bringt. Zudem gibt es Programme für Gläser oder stark verschmutze Töpfe.

Der Innenraum:

Um die Geschirrspülmaschine effizient einräumen zu können, sollte auf variabel verstellbare Geschirrkörbe geachtet werden.

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  • varioSpeed Plus on demand: Bis zu dreimal so schnell, genauso gründlich sauber und trocken: Mit varioSpeed Plus on demand verkürzt du die Laufzeit eines Programms.
  • Home Connect: Starte deinen Geschirrspüler bequem von unterwegs und behalte ihn mit Remote Monitoring im Blick – diese und weitere smarte Funktionen bietet die Home Connect App.
  • Tab Counter: Der Spülmaschinentabs-Zähler behält für dich die Übersicht und informiert dich via Home Connect App rechtzeitig, wenn die Tabs zur Neige gehen.
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Wie funktioniert eine Geschirrspülmaschine?

Der Spülvorgang verläuft bei jeder Bosch Geschirrspülmaschine in sieben separaten schritten. So wird im ersten schritt Wasser durch einen Schlauch in den Spüler gefüllt. Der Heizstab im Innenraum sorgt anschließend dafür, dass das Wasser auf die gewünschte Temperatur gebracht wird. Nun holt sich das Wasser das Geschirrspülmittel aus dem entsprechenden Fach. Im vierten Schritt tragen die Sprüharme das Gemisch aus Wasser und Geschirrspülmittel auf das Geschirr auf. Das nun verschmutzte Wasser läuft im nächsten Schritt über einen Schlauch ab, bevor im folgenden Schritt sauberes Wasser zum Abspülen des Geschirrs in die Maschine gepumpt wird. Im letzten Schritt läuft das komplette Schmutzwasser ab und die restliche erhitzte Luft wird zur Trocknung des Geschirrs verwendet. Es vergehen zumeist ein bis zwei Stunden, bis das Geschirr fertig gewaschen ist.

Welche Geschirrspülmaschine Modelle gibt es?

Geschirrspüler gibt es für jedes Bedürfnis. So gibt es eine Einbaugeschirrspülmaschine, die sich in vorhandene Küchenzeilen integrieren lässt. Besonders kleine Haushalte kommen mit einer Minigeschirrspülmaschine auf ihre Kosten. Eine kleine Geschirrspülmaschine kann zudem auch freistehend gekauft werden und lässt sich zudem in jede Küche integrieren.

Wo kann man eine Geschirrspülmaschine kaufen?

Geschirrspülmaschinen, ganz gleich, von welchem Hersteller lassen sich sowohl in Fachgeschäften als auch im Internet erstehen. Eine Siemens Geschirrspülmaschine findet man in Versandhäusern, aber auch in großen Küchenkaufhäusern. Überall gilt, dass vor dem Kauf der individuelle Bedarf ermittelt und ein Preisvergleich durchgeführt werden sollte.

Fazit

Die Geschirrspülmaschine ist heutzutage aus keinem Haushalt mehr wegzudenken. Damit sie jedoch lange als zuverlässiger Partner im Haushalt arbeitet, muss die Spülmaschine regelmäßig gereinigt werden. Ein Geschirrspüler braucht zwar deutlich länger, um das benutzte Geschirr von seinem schmutz zu befreien, dafür erfolgt die Reinigung aber auch gründlich, als es von Hand aus möglich ist.

Bild von Melissa Wilt auf Pixabay