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Wann wurde der Fenstersauger erfunden?

Bild: ©Dan Race / stock adobe

Wann der Fensterreiniger erfunden wurde, ist nicht genau belegt. Es lässt sich jedoch davon ausgehen, dass das Unternehmen Kärcher das erste Gerät dieser Art hergestellt hat. Der Fenstersauger von Kärcher ist unter den Anwendern der beliebteste seiner Art, liegt preislich aber auch im höheren Segment.

Was genau ist ein Fenstersauger?

Mit einem Fenstersauger lassen sich Fenster schnell und einfach streifenfrei reinigen. Im Gegensatz zu anderen Methoden der Reinigung von Glasflächen, wird das Wasser mit einer Gummilippe von der Scheibe gezogen, direkt aufgesaugt und in einem kleinen Auffangbehälter gesammelt. Als Akku-Fenstersauger profitiert der Anwender von einer großen Bewegungsfreiheit, da kein Stromkabel bei der Anwendung stört.

Wie genau bedient man einen Fenstersauger?

Ist der Akku des Fenstersaugers über das Fenstersauger Ladekabel aufgeladen, kann die Reinigung der Fenster beginnen. Zum Fenstersauger Zubehör gehört in der Regel eine kleine Sprüheinheit, über welche sich Wasser mit einem Reinigungsmittel auf die Fensterscheibe auftragen lässt. Ein integriertes Reinigungstuch oder ein separat genutzter Schwamm oder Lappen übernimmt das Einschäumen der Glasscheibe.

Nach dem Einschäumen der Glasscheibe wird der Fenstersauger über einen Druckknopf eingeschaltet. Das Geräusch wie bei einem kleinen Staubsauger ist wahrzunehmen. Die Gummilippe des Fenstersaugers wird an der oberen Kante der Fensterfläche angesetzt und in einer Bewegung nach unten gezogen. Damit streift das Gerät das Wasser auf der Scheibe ab.

Dieses Wasser wird zeitgleich vom Fenstersauger aufgesaugt und in einem kleinen Behälter am unteren Ende des Geräts gesammelt. So sammelt sich das Wasser nicht am unteren Fensterrahmen oder tropft auf den Boden. Dank dieser Arbeitsweise ist schnell ein streifenfreies Ergebnis erzielt, ohne großen Aufwand betreiben zu müssen.

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Nach der Reinigung wird der Wassertank des Fenstersaugers gelehrt. Alle Einzelteile des Gerätes sollten mit klarem Wasser abgespült werden, sodass sich Bakterien nicht ansammeln können. Die Fenstersauger sind in der Regel so aufgebaut, dass sie sich intuitiv auseinander- und wieder zusammensetzen lassen. Eine Anleitung ist bei den ersten Malen hilfreich.

Vor-und Nachteile eines Fenstersaugers

Wie jedes andere Haushaltsgerät, bringt ein Fenstersauger sowohl Vor- wie auch Nachteile mit.

Vorteile des Fenstersaugers:

  • Ein Fenstersauger lässt sich nicht nur für Fenster, sondern für alle glatten Oberflächen Er ist auch auf Fliesen, Duschkabinen und Glastischen vielseitig einsetzbar.
  • Ein Fenstersauger ist in seiner Anwendung äußerst intuitiv. Auch technisch unerfahrene Personen empfinden die Handhabung als einfach.
  • Der Wassertank eines Fenstersaugers ist so konstruiert, dass auch ein Arbeiten über Kopf möglich ist. Das ist beispielsweise bei der Reinigung der Frontscheibe eines Autos notwendig.
  • In der Regel sind die Kosten für einen Fenstersauger sehr gering.
  • Je nach Hersteller und Modell gibt es zahlreiches Zubehör zum Fenstersauger dazu.

Nachteile des Fenstersaugers:

  • Unter Umständen reicht der Akku des Fenstersaugers nicht für einen Großputz aus. Je nach Ladezustand kann es sein, dass der Akku vor Fertigstellung der Arbeit leerläuft.
  • Je nach Modell kann die Ladedauer des Akkus recht lang ausfallen.
  • Das Reinigungskonzentrat der Hersteller ist oftmals teurer als andere Reinigungsmittel. Fenstersauger können aber auch mit herkömmlichen, günstigeren Mitteln befüllt werden.
  • Auch bei der Reinigung der Fenster mit einem Fenstersauger bleibt die Nutzung eines Tuches zum finalen Abtrocknen nicht aus. An den Rahmenrändern sammelt sich immer etwas Wasser, welches zum Schluss mit einem Tuch aufgenommen werden sollte.
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Welche Marken sind auf dem Markt zu finden?

Der Markt bietet einige tolle Fenstersauger an, sodass der Käufer hier eine große Auswahl findet. Zu den Favoriten gehören Modelle der Kärcher Fenstersauger, Leifheit Fenstersauger und Vileda Fenstersauger, doch auch AEG überzeugt mit seinen Modellen. Sie alle schließen bei Fenstersauger Tests mit der Note „sehr gut“ ab.

Beim Fenstersauger Test 2023 von www.warenvergleich.de ist der Kärcher der Fenstersauger Testsieger. Ganz vorne mit dabei sind ebenfalls Modelle der Hersteller Brandson und ETA. Sollten für den Fenstersauger Ersatzteile benötigt werden, lassen sich diese direkt beim Hersteller erwerben.

Worauf ist beim Kauf eines Fenstersaugers zu achten?

Beim Kauf eines Fenstersaugers gibt es eine ganze Menge zu beachten. Viele Hersteller überzeugen in den Fenstersauger Tests mit unterschiedlichen Funktionen oder Zusätzen, die andere Modelle nicht aufweisen. Hier sollte sich der Käufer im Vorhinein die Frage stellen, wie der Fenstersauger eingesetzt werden soll. Beim Kauf eines Fenstersaugers sollten folgende Punkte Beachtung finden:

  • Saugleistung
  • Reinigungsleistung
  • Wassertankvolumen
  • Akkulaufzeit
  • Verarbeitung
  • Handhabung
  • Zubehör
  • Preis

 

Fazit

Grundsätzlich empfiehlt sich der Einsatz eines Fenstersaugers in jedem Haushalt. Am meisten profitieren körperlich eingeschränkte Personen von einem Fenstersauger. Doch auch in Haushalten, die über viele glatte Flächen oder Fenster verfügen, hilft ein Fenstersauger bei der schnellen und effektiven Reinigung.

Preislich befinden die meisten Geräte im unteren Segment etwa zwischen 60,00 und 100 Euro. Sie müssen nicht immer direkt auf der Internetseite der Hersteller gekauft werden. So lassen sich beispielsweise auch im Onlineshop von Lidl Fenstersauger erwerben.

Aufgrund der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten eines Fenstersaugers lassen sich auch andere glatte Oberflächen wie Spiegel, Fliesen oder Glastische schnell und unkompliziert reinigen. Das erleichtert den Haushalt enorm.

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Bild: ©Dan Race / stock adobe

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Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).