Wann wurde der Wasserstaubsauger erfunden?

Wasserstaubsauger liegen im Trend und besonders Allergiker wissen diese Geräte zu schätzen, da es mit ihnen möglich ist, ein besseres Raumklima zu schaffen. Doch nicht nur dass, denn diese besonderen Geräte zugleich die klassische Putzarbeit und saugen Staub sowie Allergene von Böden und der Luft auf, um diese dann mit Wasser zu binden. Wasserstaubsauger funktionieren nach dem Vorbild der Natur, denn dort wird die Luft von Pollen und Schmutzpartikeln durch den Regen gründlich gereinigt.

Die Anfänge des Wasserstaubsaugers

Die Anfänge des Staubsaugers sind in Form von Blasmodellen zu finden. Durch da Ausblasen von Luft wurde der Schmutz entfernt. Es war der Bastler und Erfinder James Murray Spangler aus Ohio, auf den der Ursprung des klassischen Staubsaugers zurückzuführen ist.

Er entwickelte einen Staubsauger mit einer rotierenden Bürste, der 1908 patentiert wurde. Die Rechte verkauft Spangler allerdings an die Firma Hoover und diese ging später in Serie mit den Staubsaugern und verkaufte diese erfolgreich. Der „Lux 1“ war der erste Staubsauger in Deutschland. Das Modell, dass von Axel Wenner-Gen entwickelt wurde, war allerdings aufgrund des Preises lediglich der besseren Gesellschaft vorbehalten.

Erst in den 1950er und 1960er-Jahren wurden Staubsauger in Deutschland erschwinglich. Ab diesem Zeitpunkt wurden die Geräte in Massenproduktion hergestellt. 1980 kamen die ersten beutellosen Staubsauger in den Handel und die Entwicklung ließ sich nicht aufhalten. Allerdings kamen die Nasssauger und Waschsauger ursprünglich nur im gewerblichen Bereich zum Einsatz.

Die Anwendungsbereiche eines Wasserstaubsaugers

Von seiner Bauweise ist der Wasserstaubsauger nicht anders als ein normaler Staubsauger. Im Inneren ist er mit einem System ausgestattet, welches für die Saugfunktion sorgt. Während der Staubsauger Schmutz und Staub in einem Beutel oder Behälter auffängt, so verfügt der Wasserstaubsauger zwar auch über einen solchen, doch dieser wird vor der Nutzung mit Wasser gefüllt.

Sobald das Gerät eingeschaltet wird, kann beobachtet werden, wie das Wasser in dem Behälter umherschleudert. Tritt der Schmutz in den Behälter ein, dann wird dieser durch diese Funktion erfasst und mit dem Wasser verbunden. Folglich kann dieser nicht mehr entweichen, womit ein kompliziertes Filtersystem nicht notwendig ist, um die Luft, die beim Staubsaugen mit einem Wasserfilter wieder nach außen tritt zu reinigen. Ganz gleich welches System: Die eingesaugte Luft wird vom Schmutz befreit und wieder abgegeben.

Anders bei herkömmlichen Staubsaugern, wo es passieren kann, dass ein Teil des Staubes wieder an die Luft abgegeben wird. Da das Wasser nicht jedes einzelne Staubpartikel erfassen kann – was fast so gut wie nie vorkommt – ist ein zusätzlicher Filter verbaut. Von diesem System profitieren vor allem Allergiker.

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Feinstaub und Tierhaaren den Kampf ansagen

Es gibt immer wieder Verunreinigungen wie bspw. Tierhaare und diese fallen durch einen unangenehmen Geruch auf. Werden diese aufgesaugt, dann werden diese vom Wasser gesammelt und gebunden. Aber nicht nur das, denn die Luft, die der Wasserstaubsauger einsaugt, der kann durch den Filter wieder nach außen abgegeben werden.

Im Übrigen leistet der Filter einen wichtigen Beitrag in Hinblick auf die Reinigung der Umgebungsluft. Denn laut diverser Tests werden sämtliche Geruchspartikel der Abluft durch den Filter gepresst und verbleiben in diesem. Folglich ist die Abluft, die wieder an den Raum abgegeben wird, frei von Feinstaub und Gerüchen. Somit kann von einem Gefühl „gereinigte Luft“ zusätzlich nach dem Saugen profitiert werden.

Die entscheidenden Unterschiede auf einen Blick:

 

Wasserstaubsauger Haushaltsstaubsauger
Die Vorteile

Besonders gut geeignet für Allergiker

Kein Staubbeutel der regelmäßige gewechselt werden muss

Kann Flüssigkeiten aufsaugen

Einfach in der Bedienung

Können nicht überlaufen

Müssen nicht nach jedem Gebrauch gereinigt werden

   
Die Nachteile

Eine Reinigung ist nach jeder Nutzung notwendig

Bei jeder Nutzung ist ein Entschäumer einzusetzen

Beutel müssen regelmäßig gewechselt werden

Zumeist können sie kein Wasser einsaugen

   

 

Kaufberatung: Worauf beim Kauf von einem Wasserstaubsauger achten?

Ob ein Wasserstaubsauger von Kärcher oder Hyla: Nur im Detail unterscheiden sich die Geräte teilweise voneinander. Zumeist fallen diese nur dann auf, wenn die Geräte einer genauen Gegenüberstellung unterzogen werden. Bevor es an den Kauf eines Wasserstaubsaugers geht, sollten folgende Kaufkriterien für die Auswahl beachtet werden:

Funktionen: Es gibt Geräte die sowohl als Nass- als auch als Trockensauger genutzt werden können. Besonders flexibel sind Industriestaubsauger, denn mit ihnen kann sogar Schutt aufgesaugt werden.

Einsatzbereich: Der Blick auf den Anwendungsbereich ist Pflicht, da es Unterschiede gibt. Nicht jeder Wasserstaubsauger ist für das Bad geeignet – daher die Herstellerangaben überprüfen.

HEPA-Filter: Gern gerät dieser bei der Suche nach dem passenden Modell in Vergessenheit. Für einen Allergiker ist dieser allerdings ein wichtiges Detail. Ist der Filter vorhanden, dann wird die Luft gereinigt. Selbst kleinste Schwebstoffe, die Allergiker reizen könnten, werden von diesem aus der Luft gefiltert.

Wasserbehälter: Der Behälter sollte für einen hohen Bedienkomfort nicht zu klein sein. Daher genau hinsehen und das Fassungsvermögen vergleichen. Für den privaten Gebrauch ist ein Behältervolumen von 1,8 Litern sinnvoll. So können größere Flächen ohne Einschränkung gereinigt werden.

Lautstärke: Diese Geräte sind eher die lauteren Haushaltsgeräte und es gibt auch hier Unterschiede.

Weitere Kriterien, auf die geachtet werden sollte:

  • Staubsaugerrohr
  • Energieverbrauch
  • Kabellänge
  • Zubehör

Wer unsicher ist, der kann Test- und Erfahrungsberichte lesen, um das richtige Gerät für sich zu finden. Zumeist wird in diesen auf die Stärken und Schwächen der Geräte hingewiesen. Selbst die Stiftung Warentest hat bereits Wasserstaubsauger getestet.

Die Reinigung und Pflege der Wasserstaubsauger

So weit so gut. Doch es gibt einen Nachteil, der anzusprechen ist und nicht verschwiegen werden sollte. Denn bevor ein solcher Staubsauger gekauft wird, gilt es zu wissen, dass diese Geräte wesentlich aufwendiger sind. Während der handelsübliche Staubsauger nach getaner Arbeit einfach wieder in die Abstellkammer kommt, muss der Wasserstaubsauger gereinigt werden. Das bedeutet, dass der Wassertank über der Toilette zu entleeren ist und dabei bleiben Spritzer kaum aus.

Tipp: Zudem ist eine gründliche Reinigung nach der Entleerung empfehlenswert, denn ansonsten können sich Keime, Schimmel, Pilze und Bakterien bilden. Hinzu kommt, dass der Wasserstaubsauger im Anschluss an die gründliche Reinigung getrocknet werden muss.

Zusammenfassung: Wasserstaubsauger sind durchaus interessant

Die Wasserstaubsauger sind besonders gründliche Sauger. Sie sorgen für eine angenehme und gesündere Raumluft und sind vor allem für Allergiker empfehlenswert. Aber ein Wasserstaubsauger ist nicht günstig in der Anschaffung und verursachen nach dem Gebrauch wesentlich mehr Aufwand. Letztendlich liegt es in jedermanns / jederfrau Geschmackssache und es müssen die Vor- und Nachteile selbst abgewogen werden.

Bild von klaudia9511 auf Pixabay


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