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Wann wurde die Tauchsäge erfunden?

Die Säge gibt es generell schon seit dem Mesolithikum. Die Säge bestand damals schon aus Metall und kommt aus Ägypten. Aus Stahl war die Säge dann im 15. Jahrhundert und wurde dann für Baumfällarbeiten verwendet. Heute gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Sägen, unter anderem die Tauchsäge, auf die ich im folgendem Kapitel näher eingehe.

Was ist eine Tauchsäge?

Tauchsägen werden bei Arbeiten verwendet, wo es auf jeden Millimeter ankommt. Für Ausschnitte oder für Bilderrahmen sind diese Sägen am besten geeignet.

Wie funktioniert diese Säge?

Bei einer Tauchsäge  ist der Motor und das Sägeblatt nicht fest mit der Führungsplatte verbunden. Der Motor ist mit dem Blatt der Säge nach unten abgesenkt, daher kann an unterschiedlichen Stellen des Werkstücks mit dem Sägen begonnen werden. Daher muss nicht immer an der Kante mit der Sägearbeit begonnen werden.

Für welche Arbeiten ist die Tauchsäge geeignet?

Mit dieser Säge kann man Arbeiten verrichten die einer hohen Genauigkeit und Präzision bedürfen. Dies können bei folgenden Arbeiten der Fall sein:

Die Tauchschnitte

Tauchschnitte wie für ein Kochfeld oder einer Spüle ist diese Tauchsäge perfekt geeignet.

Die Schattenfugen

Die Tauchsägen haben meist ein Schattenfugenanschlag, damit kann man bei einem Laminat oder Parkettboden nach verlegen nochmals drüber gehen und dann ensteht eine Schattenfuge.

Laminat/Parkett Reparaturarbeiten

Durch einstellen der Führungsschiene ist es möglich mit der Tauchsäge Reparateuren an beschädigten Laminat oder Parkettbretter vorzunehmen.

Vor – und Nachteile von Hand-und Tauchsägen

Handkreissägen

Die Vorteile

  • Günstig in der Anschaffung der Säge (100 bis 400 €)
  • Gröbere Schnitte sind mit einer robusten Handkreissäge möglich.

Die Nachteil

  • Man kann nur bis zu einem bestimmten Moment arbeiten danach ist die Säge nicht mehr entsteigen.
  • Nur für grobe Ausschnitte bei genaueren Arbeiten nicht einsetzbar.
Siehe auch  Wann wurde der Lötkolben erfunden

Tauchsäge

Die Vorteile

  • Genaueres arbeiten und viele zusätzliche Funktionen
  • Können im Millimeterbereich sehr präzise arbeiten

Der Nachteil

  • Hohe Anschaffungskosten ab 500 € aufwärts

Welche Säge ist besser Handkreissäge oder Tauchsäge?

Für genaue und präzise Arbeiten eignet sich die Tauchsäge am besten. Hier kann man sehr genaue feine Arbeiten auf den Millimeter genau arbeiten, wo Handkreissägen an ihre Grenzen stoßen.

Generell kann man sagen für grobe Arbeiten ist die Handkreissäge auch geeignet aber für präzise Arbeiten empfehlt es sich eine Tauchsäge sich zuzulegen.

Deshalb kann man es nicht pauschalisieren welche nun die bessere Säge ist, es kommt auf die Art der Arbeit, die damit durchgeführt werden soll an.

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Verschiedene Arten bzw. Marken der Tauchsäge

Tauchsäge Festool mit Führungsschiene

Es gibt verschiedene Sägen die eine Führungsschiene haben, sie finden diese in Baumärkten und eignet sich besonders für einfaches präzise Holzarbeiten.

Siehe auch  Wann wurde das Schweißgerät erfunden?

Makita Tauchsägen

Makita haben professionelle Tauchsägen. Eine Säge dieser Marke weist eine Leistung von 1300 Watt auf und hat eine Schnitttiefe bis zu 56 mm.

Präzise Arbeiten sind mit den Tauchsägen mit Führungsschiene von Makita möglich.Auch hat der Hersteller von Makita Tauchsägen mit integrierten Akku.

Tauchsäge von Bosch

Die Tauchsägen von Bosch besitzen eine Schnitttiefe von 57mm. Um Materialien verschiedenster Art sägen zu können, haben die Bosch-Sögen eine Drehzahlvorwahl.

Bei den Akku-Tauchsägen Kann diese Drehstufe mit Hilfe einer App auf dem Smartphone  ganz leicht eingestellt werden.

Scheppert Tauchsägen

Scheppach haben auch eine hohe Qualität an Ihre Sägen. Es gibt es Menge an verschiedenen Tauchsägen von Scheppach. Es gibt von der Firma Scheppach eine Minitauchsäge. Die kleine  handliche Tauchsäge  kann Hart und Weichholz verarbeiten und noch vieles mehr. Schattenfugen können kleine Abstände bis zu 19,5 mm von der Wand weg erzielen. Die Maschine in Mini wiegt nur 4,5 kg und daher leicht in der Handhabung ist.

Worauf man beim Kauf einer Tauchsäge achten sollte

Auf folgende Aspekte sollte man beim Kauf einer Tauchsäge achten:

Das Sägeblatt

Das Sägeblatt sollte am besten schon im Lieferumfang mit enthalten sein. Dies erleichtert die Suche nach dem passenden Sägeblatt enorm.

Die Qualität

Es sollte auf jeden Fall auf guter Qualität der Säge geachtet werden. Am besten schaut man sich bei den bekannten Herstellern wie oben ein paar genannt um, den da kann man auf jeden Fall nichts falsch machen und oftmals kann man die Maschinen an Ausstellungsgeräten testen.

Der Transportkoffer

Eine gute Säge hat immer einen Transportkoffer dabei, in dem die Säge und das Zubehör sicher und sauber  aufbewahrt werden kann.

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Der Absaugstutzen

Die Säge sollte auch noch einen Absaugstutzen besitzen. Den daran kann ein normaler handelsüblicher Staubsauger befestigt werden, und im Anschluss gleich den Staub einsaugen.

Die Führungsschiene

Bitte auch beim Kauf darauf achten, dass die Tauchsäge eine Führungsschiene hat. Dies erleichtert das Arbeiten mit solch einer Säge.

Fazit

Eine Tauchsäge ist ein Werkzeug mit dem man sehr genaue und präzise Arbeiten erledigen kann. Daher wenn man Arbeiten wie z. b. Schattenfugen herstellen muss oder Reparaturen an z.b. Parkett oder Laminatböden vornehmen muss ist die Tauchsäge dafür bestens geeignet und es lohnt sich daher diese Art von Säge in seinem Werkzeug zu haben.

Wem die Säge aber in der Anschaffung zu teuer ist, der kann auch auf die übliche Handsäge zurückgreifen, die sowieso in jedem Werkzeugschuppen vorhanden sein sollte.

Bild von Jean van der Meulen auf Pixabay

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Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).