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Wann wurde das Dominospiel erfunden?

Bild: © Juri / stock adobe

Bis heute ist der Ursprung des weltweit beliebten Dominospiels nicht eindeutig bekannt. Eine Theorie lässt vermuten, dass das erste Dominospiel im 12. Jahrhundert vom Soldaten Hung Ming in China erfunden wurde. Der italienische Erfinder Marco Polo soll das Dominospiel zu Beginn des 18. Jahrhunderts nach Europa gebracht haben. Eine weitere Theorie besagt, dass die Ursprünge des Dominospiels auf französische oder italienische Mönche zurückgeht. Die Bezeichnung des Spiels, die einen langen, schwarzen Mantel beschreibt, macht eine klösterliche Abstammung als durchaus wahrscheinlich.

Was ist Domino?

Domino ist ebenfalls wie Memory ein Legespiel, das jedoch aus rechteckigen Plättchen besteht. Die klassische Variante umfasst insgesamt 28 Steine, die jeweils in zwei Felder unterteilt sind. Jedes Feld ist mit einer Anzahl von 0 bis 6 Punkten, den sogenannten „Augen“ bedruckt. Die Kombination der Punkte ist dabei von Dominostein zu Dominostein unterschiedlich. Domino kann sowohl alleine, im Team oder gegeneinander gespielt werden. Die Anzahl der möglichen Spieler variiert dabei zwischen 1 und 6 Personen. Das Ziel des Spiels besteht darin, möglichst alle Spielsteine abzulegen.

Wie funktioniert ein Domino Spiel?

Die Spielregeln von Domino sind einfach gehalten, sodass diese auch Kinder ab einem Alter von rund fünf Jahren verstehen und umsetzen können. Die Spielidee besteht darin, die einzelnen Steine so abzulegen, dass ausschließlich gleiche Augenpaare aneinandergrenzen. Dabei ist es möglich, die Spielsteine der Länge nach oder seitlich am entsprechenden Spielstein zu platzieren. Auf diese Weise entstehen vollkommen neue Spiel-Wege.

Zu Spielbeginn liegen alle 28 Dominosteine verdeckt auf dem Tisch und werden zunächst gemischt. Im Anschluss erfolgt die Verteilung der einzelnen Steine in Abhängigkeit der Anzahl der Spieler. Spielt man zu zweit, erhält jeder acht Spielsteine. Mit drei und vier Spielern sind es fünf Spielsteine für jeden. Wird hingegen mit sechs Personen gespielt, bekommt jeder Spieler vier Dominosteine. Die persönlichen Spielsteine werden hochkant aufgestellt, sodass die bedruckte Seite von den übrigen Spielern nicht einsehbar ist. Die restlichen Spielsteine verbleiben zunächst in der Tischmitte.

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Der Spieler, der den Dominostein mit der höchsten Doppelzahl an Augen besitzt, beginnt das Spiel, indem der jeweilige Dominostein für alle sichtbar abgelegt wird. Nun legen alle Spieler reihum einen passenden Dominostein an die entsprechende Seite der vorhandenen Steine ab. Gibt es keinen passenden Stein, muss ein neuer aus der Tischmitte aufgenommen werden. Dies geschieht so lange, bis ein geeigneter Dominostein dabei ist.

Wer zuerst alle Spielsteine ablegen konnte, gewinnt das Spiel. Alternativ endet das Dominospiel, wenn keine Person mehr ablegen kann und sich keine neuen Steine mehr in der Tischmitte befinden. Dann werden die Augen der restlichen Dominosteine gezählt und derjenige mit dem geringsten Wert wird zum Gewinner gekürt.

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Domino als Sonderform „Ratterschlange“

Einst als kompaktes, überschaubares Spiel konzipiert, weckte die Form der Dominosteine schon bald die Kreativität zahlreicher Fans. Aus der aufrechten Aneinanderreihung einzelner Steine, die später wieder als Kettenreaktion bewusst umgestoßen werden, entstanden mit der Zeit immer umfassendere und kunstvollere Dominobahnen bzw. Dominobilder. Aus dieser Leidenschaft entwickelten sich sogar ganze Events wie den Dominoday, welche ab und an im Fernsehen zu sehen sind.

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Wer diese Leidenschaft zu Hause ausprobieren möchte, kann hierfür klassische Dominosteine nutzen. Alternativ führen einzelne Hersteller spezielle, unbedruckte Exemplare in ihrem Sortiment. Ergänzend sind auch Brücken, Tunnel sowie Elemente mit Glöckchen erhältlich, die eine abwechslungsreiche Gestaltung ermöglichen.

Worauf ist beim Kauf eines Dominospiels zu achten?

Neben dem Kartenspiel UNO erweist sich auch Domino als ein kurzweiliges Gesellschaftsspiel. Allerdings wird für ein Dominospiel deutlich mehr Fläche benötigt. Da sich einzelne Dominospiele im Hinblick auf einzelne Merkmale voneinander unterscheiden, empfiehlt es sich, bereits vor dem Kauf die einzelnen Aspekte zu kennen und abzuwägen:

Altersempfehlung

Kinder sind in der Regel ab einem Alter von fünf Jahren dazu in der Lage, die Spielregeln zu verstehen und umzusetzen. Da die Spielsteine des klassischen Dominos recht klein ausfallen, sind diese aufgrund der Erstickungsgefahr nicht für Kleinkinder geeignet. Um Kindern ab drei Jahren dennoch das Spielen mit Dominosteinen zu ermöglichen, bietet sich die Anschaffung einer Variante mit großen Steinen an. Diese weisen zudem statt Punkten Symbole auf. Streng genommen richtet sich der Fokus des Dominospiels auf erwachsene Spieler. Senioren und Menschen mit einer Sehbehinderung profitieren außerdem von extragroßen Dominosteinen.

Varianten

Neben dem klassischen Dominospiel haben sich mittlerweile mehrere Formen etabliert, welche bereits im Rahmen der Anschaffung berücksichtigt werden sollten:

Triomino: Hierbei handelt es sich um eine Erweiterung des klassischen Dominospiels. Die Steine sind nicht rechteckig, sondern dreieckig gehalten und lassen sich zu allen Seiten anlegen. Auf den einzelnen Steinen sind anstelle von Punkten Zahlen aufgedruckt. Diese Variante setzt ein grundlegendes Zahlenverständnis voraus.

Virtuell: Wer Domino von unterwegs nutzen möchte, für den erweist sich das Dominospiel online als eine interessante Möglichkeit. Je nach Anbieter können verschiedene Varianten kostenlos gespielt werden. Im Spiel gegen bis zu drei computergesteuerten Gegnern lassen sich durch taktisches Setzen der Spielsteine Punkte generieren.

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Dominospiel für Kinder: Auch beim Dominospiel für Kinder sind Regeln einzuhalten. Zwar weisen die einzelnen Steine Symbole auf, gemäß der Domino Spielanleitung dürfen jedoch ebenfalls ausschließlich identische Plättchen aneinandergrenzen. Hinzu kommt, dass spezielle Kinder Dominospiele weniger Steine beinhalten.

Anzahl der Spielsteine

Das ursprüngliche Dominospiel für Erwachsene umfasst insgesamt 28 Spielsteine. Diese Menge ist ideal für eine Spieleranzahl von bis zu vier Personen. Um in größeren Gruppen spielen zu können, sollte die Wahl auf ein Set mit mehr Steinen fallen. Für Kleinkinder sind Sets mit weniger Spielsteinen bestens geeignet. Alternativ ist es auch möglich, weniger Dominosteine aus einem klassischen Set zu entnehmen. Für den Bau von Kettenreaktionen finden sich beliebig umfassende Ausführungen im Angebot. Hierfür ist keine konkrete Anzahl an Dominosteinen erforderlich. Informationen darüber, welches Dominospiel wie viele Steine enthält, finden sich auf der jeweiligen Verpackung oder der dazugehörigen Spielanleitung.

Material

Wer ein Dominospiel kaufen möchte, sollte ein besonderes Augenmerk auf das Material legen. Während zahlreiche Exemplare aus Kunststoff gefertigt sind, ist gelegentlich auch ein Dominospiel aus Holz vertreten. Hochwertige Dominospiele, welche oftmals auch zu dekorativen Zwecken zum Einsatz kommen, können durchaus auch aus Glas, Marmor oder Speckstein beschaffen sein. Die Fertigung der steinernen Spielsteine erfolgt dabei meist in Handarbeit.

Wichtige Vorüberlegungen, die den Kauf eines Domino Spiels vereinfachen können

Bestehen noch letzte Zweifel, ob ein Domino Spiel die erhofften Erwartungen erfüllen kann, erweist sich die Beantwortung der folgenden Fragen unter Umständen als hilfreich:

  • Für wie viele Personen sollte das Domino Spiel ausgelegt sein?
  • Wird ein kreatives Spiel ohne vorgegebene Struktur gewünscht?
  • Welche Domino Variante soll gespielt werden?
  • Aus welchem Material sollten die Spielsteine bestehen?

Bild: © Juri / stock adobe

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Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).