Wann wurde die Pornowebsite „xHamster“ gegründet?

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Der erste Pornofilm entstand Ende des 19. Jahrhunderts. Seither eroberten zahlreiche erotische und pornografische Inhalte die Fernsehwelt. Auch online freuen sich Männer und Frauen über ein großes Angebot an Amateurpornos und pornografischen Fotos. In den Genuss dieser Inhalte kommen sie beispielsweise auf der 2007 gegründeten Pornowebsite xHamster.

Wer steckt hinter xHamster?

Die Pornowebsite xHamster gehört zum in Limassol auf Zypern ansässigen Unternehmen Hammy Media Ltd. Die beiden Russen Dmitri Gussew und Oleg Netepenko gründeten das Portal zu Beginn des Jahres 2007. Ihr Ziel: Die eigenen Vorlieben ausleben. Dafür suchten sie den Austausch erotischer Chats sowie pornografischer Fotos und Videos.

Ihre Website bauten die beiden Gründer nach dem Vorbild bekannter Social-Media-Plattformen. Dadurch ermöglichten sie es Gleichgesinnten, miteinander zu interagieren. Die Nutzer erhalten Zugriff auf die Uploads anderer, um sich an diesen zu erfreuen und sie zu kommentieren. Legen sie selbst einen Account an, können sie eigene Inhalte auf xHamster hochladen. Allerdings können die Videos auf der Plattform nicht heruntergeladen werden.

Bis 2017 verzeichnete xHamster bis zu 25 Millionen Nutzer täglich. Damit gehört das Portal zu den größten Porno-Internetseiten weltweit. Im Mai des selben Jahres stand xHamster in Deutschland auf Platz zwölf der meistbesuchten Internetseiten. Damit überholte es die bekannte Konkurrenzseite Pornhub um zwei Plätze.

Im März 2022 erlebte die Seite eine kurze Krise. Die KJM, Kommission für Jugendmedienschutz, verhängte eine Netzsperre. Bereits in mehreren Ländern weltweit führten Kampagnen gegen Pornografie zu solchen Sperrverfügungen.

xHamster entging diesem Schritt in Deutschland durch eine Domainänderung und blieb so weiterhin für deutsche Pornofans erreichbar. Früher war sie unter „de.xhamster.com“ zu finden. Geben Nutzer nun xhamster.com in ihr Browserfenster ein, taucht automatisch die Domain „ge.xhamster.com“ auf. Die Suche nach xhamster.de bringt keine Ergebnisse.

An wen richtet sich das Angebot des Portals?

Die Begriffe xHamster und Porno gehören für deutsche Pornofans unzweifelhaft zusammen. Laut xHamster sind 90 Prozent der abrufbaren Inhalte von Männern für Männer gemacht. Inzwischen setzt die Pornoseite vermehrt auf von Frauen gedrehte Pornovideos. Dafür rief sie im August 2018 den Wettbewerb „Porn for Women“ ins Leben.

Obgleich der Großteil der xHamster-Nutzer nach wie vor männlich ist, sind nach Angaben der Websitebetreiber 30 Prozent der Besucher Frauen. Die Zahl der Zuschauerinnen steige kontinuierlich an. Das Pornoportal richtet sein Angebot an Männer und Frauen.

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Welche Inhalte bietet xHamster an?

Auf xHamster finden die Nutzer eine Vielzahl kostenfreier pornografischer Fotos und Videos. Um diese anzusehen, können sie sich anmelden, allerdings ist ein Nutzerprofil nicht notwendig, um die Inhalte aufzurufen.

Öffnen Pornofans die Seite xhamster.com, sehen sie zunächst den Feed. Dieser präsentiert ihnen die neuen und beliebten Videoinhalte. Über eine Suchleiste durchforsten sie das umfangreiche Angebot nach verschiedenen Vorlieben:

  • Anal
  • BDSM
  • Bisexuell
  • Cuckold
  • Dildo
  • Femdom
  • Maledom
  • Pornos für Frauen
  • Gay-Pornos
  • Transgender-Pornos

Insgesamt stehen mehr als 60 Filter zur Auswahl. Zu den beliebtesten Kategorien mit beinahe 30 Prozent aller angebotenen Videos gehört die Sparte „Amateur“.

Allerdings stammen auch Aufnahmen in anderen Kategorien von Amateurdarstellern. In anderen Filmen verarbeiten professionelle Pornoregisseure und Schauspieler ihre erotischen Fantasien. Im Großteil der Videos auf xHamster steht Sex im klassischen Sinn im Mittelpunkt. Alternativ schauen Zuschauer den Protagonisten bei Oral- oder Analsex zu.

Die Länge der Videos liegt im Schnitt bei zehn bis 25 Minuten. Ebenfalls finden Pornofans Aufnahmen, die sie eine Stunde oder länger unterhalten. Neben den kostenfreien Pornovideos gibt es die Premium-Rubrik. Auf diese kostenpflichtigen Videos erhalten nur die Nutzer Zugriff, die den entsprechenden Betrag für die Inhalte zahlen.

Finden die Seitenbesucher an bestimmten Kanälen auf xHamster Gefallen, erlaubt die Website eine gezielte Suche. Unter den besten Pornokanälen und -marken wählen Nutzer beispielsweise ein bestimmtes Studio, die aktuellen oder die besten Videos aus. Für Schnäppchenjäger bietet sich ein Blick in die Kategorie „Sonderangebote“ an.

Alternativ suchen Pornofans auf xHamster nach bestimmten „Creators“ oder „Porno-Stars“. Im Bereich xHamsterLive schauen sie den Cam-Girls auf xHamster beim Masturbieren oder beim Sex zu. Alternativ beginnen sie mit ihnen einen erotischen Chat. Bei den Streams mit den Models handelt es sich um ein kostenpflichtiges Angebot. Trinkgelder an die Cam-Girls geben die Nutzer beispielsweise in Form von Kryptowährungen.

Bevorzugen die Besucher der Website pornografische Fotos, finden sie eine große Auswahl auf der gleichnamigen Unterseite. Diese teilt xHamster wie die Videos in verschiedene Kategorien ein. Zu den beliebten Suchanfragen zählen:

  • Reif
  • Teen (18+)
  • Promis
  • BBW
  • Zeichentrick
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  • Alexandre Dupouy (Autor)

Zum Angebot der Pornoseite gehört es ebenfalls, erotische Kontakte zwischen den Nutzern herzustellen. Dafür empfiehlt sich die Dating-Funktion. Dazu geben Nutzer des Portals die gewünschten Eckdaten ein:

  • Geschlecht
  • Alter
  • sexuelle Präferenz
  • Wohnort
  • Land
  • einige Extras

Anschließend zeigt xHamster infrage kommende Profile an. Alternativ bietet die Seite eine einfache Suchfunktion, um bekannte Nutzerprofile ausfindig zu machen.

Wie geht xHamster gegen Missbrauch vor?

Im FAQ-Bereich von xHamster finden Nutzer Informationen, wenn sie sich oder Angehörige unfreiwillig auf Videos oder Fotos wiederfinden. Die Pornowebsite empfiehlt, eine Beschwerde in Form einer E-Mail mit dem jeweiligen Link zu senden. Ebenso können Seitenbesucher auf diese Weise unzulässige Inhalte wie eine Vergewaltigung melden.

Gibt es eine gute Alternative für die Pornowebsite?

Neben xHamster finden sich weitere Pornowebsites mit einem umfangreichen Angebot für deutschsprachige Nutzer im Internet. Zu den bekannten Portalen gehören Pornhub und Youporn. Abseits des World Wide Webs kommt das Pornokino infrage, um Pornofilme in Gesellschaft Gleichgesinnter zu genießen.

 

 

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