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Wann wurden die Liebeskugeln erfunden?

Die Liebeskugeln (oder auch „Lustkugeln“ genannt) gelten für viele heutzutage als ein ideales Sextoy, das übrigens zeitgleich auch als ein medizinisches Hilfsmittel genutzt werden kann. Hier überzeugt oft nicht nur die Qualität der Orgasmen, sondern auch der Nutzerkomfort und die Diskretion. Denn: Ob eine Frau gerade Liebeskugeln trägt oder nicht, ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich. Die Anfänge dieses Sextoys reichen bis weit in die Vergangenheit zurück. Die Grundlage für das heutige, breitgefächerte Sortiment wurde im asiatischen Raum geschaffen.  

Die Gründe, die dafür sprechen können, Liebeskugeln zu benutzen, kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Manchen Frauen geht es – zum Beispiel nach einer Schwangerschaft – darum, die Beckenmuskulatur zu trainieren, andere wollen „nur“ mehr Spaß beim Sex. Manche beides.

Ein Blick auf die Anfänge der Liebeskugeln

Die Liebeskugeln wurden zunächst in Asien als Hilfsmittel zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur nach einer Schwangerschaft benutzt. Schnell zeigte sich: Dieses Training hat einen positiven Nebeneffekt! Denn: Die Kontraktion der Beckenmuskulatur beim Geschlechtsakt kann zu intensiveren und besseren Orgasmen führen. Und genau deswegen sind die Liebeskugeln auch bei Frauen beliebt, die nicht an einer schwangerschaftsbedingten Beckenbodenschwäche leiden.

Im Laufe der Zeit sind die Liebeskugeln immer mehr in den Bereich „Sextoy“ gerückt. Sie sind, neben Dildos und Vibratoren, in so gut wie jedem gut sortierten Sexshop zu finden.

Welche Varianten von Liebeskugeln gibt es?

Die ursprünglichen Rin-no-tama, wie sie in Asien genutzt wurden, sind wohl die traditionellsten Varianten der Liebeskugeln. Mittlerweile gibt es etliche verschiedene Modelle, die sich einfach und sicher in die Vagina einführen lassen.

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Welche Liebeskugeln die besten sind, ist natürlich von den eigenen Vorlieben abhängig. Die folgende kurze Übersicht über die unterschiedlichen Varianten von Liebeskugeln kann dabei helfen, das passende Modell zu finden.

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Rin-no-tama:

Die Rin-no-tama Variante besteht aus zwei oder mehreren Liebeskugeln, die an einer Schnur befestigt sind. Am Ende der letzten Liebeskugel ist ein Rückholband befestigt, damit sich die Kugeln auch wieder leicht aus der Vagina entfernen lassen.

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Ben-wa-/ Yoni-Kugeln:

Die Ben-wa-Liebeskugeln sind nicht mit einer Schnur verbunden. Sie werden einzeln eingeführt und haben auch kein Rückholband. Genau deswegen entscheiden sich viele Frauen auch lieber für die Rin-no-tama Option. Die Ben-wa-Liebeskugeln bieten jedoch den Vorteil, dass sie gewisse Muskelpartien besser trainieren. Oder anders: Es braucht mehr Kraft, um die Kugel am Platz zu halten.

Liebeskugeln als Plug:

Das Prinzip der Liebeskugeln wurde mittlerweile auch auf Plugs übertragen. Die verschiedenen Varianten sind ebenfalls im Sexshop und im Internet erhältlich.  Die meisten Plugs zeichnen sich durch eine ovale Form aus. Manche Modelle werden mit, andere ohne Rückholband hergestellt.

Zusatztipp: Wenn die Muskulatur noch nicht ausreichen sollte, können die Kugeln auch mit einem Tampon fixiert werden, damit sie optimal positioniert sind. Sobald die Beckenmuskulatur die Kugeln selbstständig halten kann, sollte aber kein Tampon mehr benutzt werden.

Viele Liebeskugeln sind mit einer Vibrationsfunktion versehen. Die Liebeskugeln mit Fernbedienung bringen einen zusätzlichen Reiz, da der Partner jederzeit für eine Stimulation sorgen kann.

Liebeskugeln Anwendung: So funktioniert’s!

Das Einführen der Liebeskugeln sollte auf keinen Fall schmerzhaft sein. Besonders wichtig ist – wie so oft – eine entspannte Grundhaltung… sowohl psychisch als auch physisch.

Das Einführen in die Vagina ähnelt dem Einführen eines Tampons. Deshalb sollte sich jede Frau eine bequeme Position suchen, in der sich die Liebeskugeln einfach an ihre Position bringen lassen. Viele entscheiden sich hier für das Liegen oder das Hocken. Vorher sollten die Hände in jedem Fall gründlich gewaschen werden, damit keine Bakterien oder Keime in die Vagina gelangen.

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Falls sich die Liebeskugeln nicht direkt einführen lassen, kann Gleitgel helfen, die Situation ein wenig zu entspannen.

Bitte auch beachten: Liebeskugeln sind in verschiedenen Größen erhältlich. Für Einsteiger ist es sinnvoll, mit einer kleinen Größe zu beginnen und sich dann – falls gewünscht – voranzutasten. Wer in der Vergangenheit schon einmal ein Training mit Liebeskugeln absolviert hat und wieder einsteigen möchte, sollte natürlich ebenfalls für sich testen, welche Größe sich angenehm anfühlt und wo die persönliche Grenze erreicht ist.

Sobald die Liebeskugeln eingeführt sind, sollten sie im Ruhezustand nicht zu spüren sein. Erst dann liegen die Kugeln ideal.

Fest steht: Die Verwendung von Liebeskugeln bietet enorme Vorteile, die so gut wie jede Frau, auch abgesehen von einer grundsätzlichen Stärkung des Beckenbodens, für sich nutzen kann. So kann sogar einer möglichen Inkontinenz in der Zukunft oft gut vorgebeugt werden.

Bild von Aixklusiv auf Pixabay

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Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).