Wenn man es ganz genau nimmt, waren es die Ägypter, die sich mit dem Wiegen beschäftigt haben. Etwa 7.000 Jahre liegt die Geschichte der Waage zurück. In einem ägyptischen Grab wurde im 5. Jahrhundert vor Christi eine Balkenwaage gefunden.
Die elektronische Personenwaage, auch Digitalwaage genannt, wurde erst im Jahr 1939 von zwei Amerikanern entwickelt und in der Form, wie wir sie heute kennen, auf den Markt gebracht.
Was ist eine Personenwaage?
Es ist ein alltäglicher Gebrauchsgegenstand, um das Körpergewicht zu bestimmen. Das Gewicht ist auf einer Anzeige analog oder digital ablesbar.
Was macht man mit einer Personenwaage?
Sie sind ideal dazu geeignet, das Körpergewicht zu kontrollieren. Genormte Personenwaagen können ein Gewicht bis zu 120 Kilogramm erfassen. Es gibt allerdings auch spezielle Waagen, die bei Bedarf auch bis zu 300 Kilogramm erfassen können.
Was sollte beachtet werden, wenn man eine Personenwaage kaufen möchte?
Punkt 1 : Das auserwählte Produkt sollte von einem Namhaften Hersteller stammen. Markenprodukte sind zwar etwas teurer, doch man kann sich auch auf die Qualität verlassen. Es nützt niemanden etwas, eine günstige Waage ergattert zu haben, die dann ungenaue Angaben macht. Bei günstigen Produkten kommt es manchmal vor, dass unterschiedliche Gewichte bei derselben Person angezeigt werden.
Punkt 2 : Die Batterien sind bei der Auswahl ebenfalls wichtig. Es gibt Waagen, die mit speziellen Batterien Betrieben werden, die den Geldbeutel doch erheblich schmälern. Außerdem ist es oftmals schwierig, diese im gemeinen Handel zu bekommen. Die meisten Menschen haben keine Lust, so einen Aufwand wegen einer einfachen Personenwaage zu betreiben, daher empfiehlt es sich, darauf zu achten, dass es sich bei dem erwählten Produkt um eines mit handelsüblichen Batterien handelt.
Punkt 3 : Es gibt auch Sondermodelle, mit denen man beispielsweise auch eine Körfettmessung vornehmen kann. Man sollte sich also vor dem Kauf seiner Waage überlegen, ob man eine solche Funktion benötigt.
Punkt 4 : Eine große Trittfläche bietet genug Platz beim Messen des Gewichtes. Auch die Anzeige sollte groß genug und bestenfalls hinterleuchtet sein. So ist das Ablesen am angenehmsten. Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass das Gerät gut zu reinigen ist, denn niemand mag es, wenn etwas bereits nach kurzer Zeit unschön aussieht, mal vom hygienischen Aspekt abgesehen.
Punkt 5 : Sehr angenehm ist es, wenn sich die Waage beim Betreten und Heruntersteigen selbstständig an und aus schaltet. Dies ist bei den meisten Produkten der Fall, jedoch kein Standard, weshalb beim Kauf eventuell darauf geachtet werden sollte.
Punkt 6 : Wenn man seine Erfolge gerne dokumentieren möchte, für den ist eine Waage mit integriertem Speicher das richtige. Diese ist meistens auf bis zu sechs Personen ausgelegt und ist daher besonders für Familien geeignet.
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Welche unterschiedlichen Modelle gibt es und was zeichnet sie aus?
Die traditionelle analoge Personenwaage
Wer kennt sie nicht? Die klassische Analogwaage. Es gab sie in fast jedem Haushalt. Dieses einfache Gerät zeigte nur das Körpergewicht an, hatte keine weiteren Features. Wer also nichts weiter als sein Körpergewicht messen möchte, ist auch heute noch gut mit diesem Produkt beraten.
Die digitale Personenwaage
Die digitale Körperfettwaage hat die analoge Waage beinahe vom Markt verdrängt. Dies liegt nicht zuletzt an der veränderten oder bewussteren Lebenseinstellung der Käuferschaft. Digitale Geräte können mehr als nur das Gesamtgewicht anzeigen. Diese analysieren den Wassergehalt im Körper sowie Muskel- und Knochenmasse und natürlich den Fettanteil. Deshalb gilt die digitale Personenwaage heutzutage als Standard.
Wie ist der funktionelle Unterschied zwischen einer analogen und einer digitalen Personenwaage?
So funktioniert eine digitale Personenwaage
Unter der Trittfläche befinden sich je nach Modell ein oder mehrere Klötze aus Metall oder auch Aluminium. Diese werden Wägezellen genannt.
In den Wägezellen befinden sich Dehnungsmessstreifen, welche aus hauchdünnen Drähten bestehen. Beim Betreten der Trittfläche kommt es zu einer Verformung des Klotzes. Die Verformung wird an den Draht weitergeleitet und dieser erzeugt ein anderes Spannungsverhältnis. Die Verformung wäre mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Durch den Dehnungsstreifen fließt ein schwacher Strom, dessen elektrischer Widerstand sich durch die Dehnung erhöht.
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