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Wann wurde der Blu-Ray-Player erfunden?

Bild: © Proxima Studio / stock adobe

Die Erfindung des Blu-Ray-Players war eine Gemeinschaftsleistung mehrerer Großunternehmen. Am 19. Februar 2002 ereignete sich damit ein großer Tag für die Geschichte der bewegten Bilder: Durch die Blu-Ray wurde die Qualität von Filmen auf ein ganz neues Level gehoben. Die Spezifikationen für dieses neue Format entwickelten bzw. beschlossen die folgenden neun Unternehmen:

  • Panasonic
  • Philips
  • Sony
  • Thomson
  • LG Electronics
  • Hitachi
  • Sharp
  • Samsung
  • Pioneer

Gemeinsam bildeten sie die Blu-Ray Group. Im Januar 2004 schlossen sich zusätzlich Dell und Hewlett-Packard der Gruppe an. Als bislang letztes Mitglied stieß im März 2005 Apple hinzu. Es dauerte noch bis 2006, ehe die ersten Blu-Ray-Player und dann auch die ersten Filme auf diesem Medium erschienen.

Noch heute ist ein Blu-Ray-Player in den meisten Haushalten vorhanden und für viele ist er aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken, auch wenn Streaming-Dienstleister die Welt des Fernsehens deutlich verändert haben. Heute braucht man längst keine optischen Speichermedien mehr, um Filme sehen zu können. Dennoch lassen sich viele Menschen bis heute den Reiz einer guten Blu-Ray nicht entgehen. Dafür gibt es verschiedene Gründe.

Warum Streaming-Dienste die Blu-Ray bis heute nicht ganz verdrängen konnten

Streaming-Plattformen bieten nicht nur klassische Filme und Serien, wie eine Blu-Ray es in der Regel tut. Vielmehr finden sich auf Plattformen wie YouTube oder TikTok auch zahlreiche kurze Erklärfilme, Reels oder anderweitige Kurzformate, die es nie auf eine große Leinwand schaffen würden. Andere Anbieter wie beispielsweise Netflix bringen Filme, Dokumentationen und Serien in die heimischen Wohnzimmer.

Einen starken Boom haben Streaming-Dienstleister vor allem durch die Corona-Pandemie erlebt: gerade in Phasen, in denen die Menschen durch Lockdowns ans heimische Wohnzimmer gefesselt waren, haben viele zu Unterhaltungszwecken einen neuen Streaming-Dienstleister gebucht. Für die Jugend von heute sind soziale Medien wie YouTube, TikTok und Anbieter wie Disney Plus, Netflix, Apple TV oder Amazon Prime ohnehin fester Bestandteil des täglichen Lebens. Fast 90 Prozent der Jugendlichen nutzen einen oder mehrere dieser Dienste mindestens einmal in der Woche.

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Trotzdem konnte sich der Blu-Ray-Player bis heute am Markt halten und sowohl im Online-Handel als auch im stationären Einzelhandel sind Blu-Ray-Discs nach wie vor beliebt. Das liegt zum einen daran, dass Blu-Ray-Discs von Filmen oder Serienstaffeln oft mit zusätzlichem Bonusmaterial daherkommen. Zum anderen macht eine Blu-Ray-Disc Anwender auch ein gutes Stück weit unabhängig von einer funktionierenden Internetverbindung, ohne die bei einem Streaming-Dienst gar nichts geht.

Ob auf der Rückbank im Auto auf langen Fahrten, auf Reisen oder im heimischen Wohnzimmer mit dem Lieblingsfilm – mit einer guten Blu-Ray-Disc im Blu-Ray-Player kann der Abend nur ein Erfolg werden.

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Was ist der Unterschied zwischen einer DVD und einer Blu-Ray-Disc?

Mit der Blu-Ray wurde bei ihrer Einführung ein neues Speichermedium mit verbesserten Grundbedingungen vorgestellt. Dennoch war die Entwicklung der Blu-Ray kein solcher Meilenstein wir die Erfindung des Fernsehers oder des Radios, denn die neue Disc war im Prinzip „nur“ eine Verbesserung des vorher bekannten Formats der DVD.

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Zum einen lassen sich auf der Blu-Ray mehr Daten speichern als auf einer herkömmlichen CD oder einer DVD. Vor allem aber die maximal mögliche Bildauflösung auf diesem Medium gibt den Ausschlag. Denn während Filme auf einer DVD mit einer maximalen Auflösung von 720 x 480 bewegte Bilder mit 414.720 Bildpunkten und damit in mittlerer Qualität bieten, hat die Blu-Ray echte HD-Auflösung in einer Auflösung von 1.920 x 1.080 im Angebot. Die 2.073.600 Bildpunkte machen einen deutlich spürbaren Unterschied – vorausgesetzt, der Fernseher hat eine entsprechende Größe. HD-fähig sind moderne Fernsehgeräte ohnehin.

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  • EXTERNE FESTPLATTEN WIEDERGABE: Spiele Musik, Fotos und Camcorder-Videos von einer externen Festplatte über USB ab und entdecke eine Vielzahl gespeicherter Inhalte auf diesem Blu-ray- und DVD-Player
  • STILVOLLES & KOMPAKTES DESIGN: Das schlanke und stilvolle Design dieses kompakten DVD-Players ergänzt jede Inneneinrichtung und spart Platz

Alternativen zum Blu-Ray-Player

Blu-Ray-Player gibt es heute bereits für recht kleine Beträge im Handel – dennoch fragen sich manche, welche Alternativen zum klassischen Blu-Ray-Player sich anbieten. Tatsächlich kann man Blu-Ray-Discs auch in anderen Geräten abspielen. Zum einen gibt es viele Desktop-PCs und eine Reihe von größeren Notebooks, die mit einem integrierten Blu-Ray-Laufwerk aufwarten.

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Daneben sind die meisten Spielekonsolen wie die PlayStation (ab PlayStation 2), die Xbox (ab Xbox 360) und andere Konsolen mit einem CD-Leser in der Lage, eine klassische Blu-Ray-Disc abzuspielen.

Macht ein Blu-Ray-Player heute noch Sinn?

Wer sich den einen oder anderen Blu-Ray-Player-Test im Netz ansieht, wird schnell feststellen, dass die meisten Modelle nicht nur einen einfachen Blu-Ray-Leser bieten. So gibt es beispielsweise auch Blu-Ray-Rekorder, die eine interne Festplatte mitbringen. Hier können Sie zum Beispiel Filme aus dem laufenden Fernsehprogramm aufnehmen und bei manchen Modellen sogar auf Blu-Ray-Rohlinge überspielen.

Außerdem bieten sehr viele Blu-Ray-Player einen zusätzlichen USB-Eingang. Hierüber können auch Videos oder Bilder per USB-Stick über den Blu-Ray-Player am angeschlossenen Fernseher abgespielt oder dargestellt werden. Außerdem bietet ein Blu-Ray-Player stets die Möglichkeit, Filme und Serien unabhängig von einer funktionierenden Internetverbindung abzuspielen.

Vor allem für „Sammler“ ist der Blu-Ray-Player heute nach wie vor ein wichtiges Gerät im Bereich der Unterhaltungselektronik. Denn zum einen lassen sich über einen solchen Player auch „alte“ DVDs abspielen und zum anderen kaufen noch heute viele Serienliebhaber ihre Lieblingsserie gern auf Blu-Ray, um sie in exzellenter Qualität und mit diversen Extras immer wieder sehen zu können.

 

 

Bild: © Proxima Studio / stock adobe

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Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).