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Wann wurde der Rasierapparat erfunden?

Bild: ©Usmanify/ stock adobe.com

Bartwuchs und generell der Haarwuchs am Körper hat Menschen seit je her entweder gestört oder inspiriert. Die Ägypter beispielsweise haben in der Antike ihre Körper komplett rasiert – zumindest der Adel und die Reichen und Mächtigen der damaligen Zeit – da sie Körperbehaarung als unhygienisch empfanden.

Nur einige Tausend Kilometer entfernt und quasi in der unmittelbaren Nachbarschaft hat man zur gleichen Zeit in Mesopotamien viel Zeit (und sicherlich auch Fett oder Ähnliches) in die Pflege und die richtige Positionierung des Bartes investiert. Bärte bis auf die Brust waren hier nicht die Ausnahme, sondern die Regel. In manchen Regionen der Welt war es damals sogar eine Schande, keinen Bart zu tragen.

Heute ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks, ob und wenn ja, wie Sie Ihren Bart tragen möchten. Nur gepflegt sollte es aussehen, da sind sich die meisten einig. Damit das einfacher wird, gibt es verschiedene Hilfsmittel zur regelmäßigen Bartpflege oder Gesichtsenthaarung. Denn anders als noch vor einigen tausend Jahren im alten Ägypten muss heute niemand mehr mit dem Schermesser den Kampf gegen die Gesichtsbehaarung aufnehmen.

Nass oder trocken? Seit wann stellt sich diese Frage eigentlich?

Für viele ist es eine persönliche Frage der Philosophie. Für andere wiederum eine Frage der vorhandenen Zeit. Wer allerdings die Trockenrasur bevorzugt, kann sich in erster Linie bei Jacob Schick bedanken. Der US-Soldat nutzte seine Zeit in Alaska, um den ersten Rasierapparat für die Trockenrasur zu entwickeln. Am 18. März 1931 erblickte der erste Bartschneider mit Strombetrieb das Licht der Welt.

Dabei sollen angeblich ganz praktische Überlegungen hinter der Entwicklung des Rasierapparats gestanden haben. Der Soldat Jacob Schick war seinerzeit in Alaska stationiert und soll – so sagt es die Legende – einfach keine Lust mehr gehabt haben, für die Nassrasur immer durch das Eis stoßen zu müssen, um sich frisches Wasser zu holen. Statt bei Minusgraden draußen nach der passenden Stelle zum Wasserschöpfen zu suchen, entwickelte er also eine elektrische Alternative – und machte die Nassrasur damit zu einer möglichen Auswahl und nicht mehr zur einzigen Möglichkeit der Gesichtshaarentfernung.

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Welche Rasierapparate gibt es heute im Handel?

Zum einen gibt es natürlich verschiedene Modelle unterschiedlicher Marken und Hersteller. Die bekanntesten Marken sind dabei sicherlich:

  • Rasierapparat von Braun
  • Rasierapparat von Philips
  • Grundig Rasierapparate

Neben den Marken gibt es noch weitere Möglichkeiten der Unterscheidung. So gibt es beispielsweise die ganz klassischen Rasierapparate, die in der Hauptsache für die Pflege oder Beseitigung des Barts vorgesehen sind. Daneben finden Sie am Markt auch verschiedene Modelle, die zwar für die Gesichtsrasur genutzt werden können, die aber auch Funktionen für eine Ganzkörperrasur aufweisen.

Außerdem gibt es inzwischen auch eine Reihe von Hybrid-Geräten. Hier haben Sie einen elektrischen Rasierer, der mit einer zusätzlichen Klinge für eine manuelle Nassrasur versehen ist. Zusätzlich gibt es auch Rasierer, die denen für eine normale Nassrasur komplett ähnlichsehen, die aber von Batterien betrieben, zusätzlich kleine Vibrationen bei der Rasur durch die Klinge laufen lassen. Diese Vibrationen sollen für eine feinere und angenehmere Rasur sorgen.

Mancher elektrische Rasierapparat ist inzwischen auch komplett wasserdicht und kann auch unter einer Regendusche oder einer Dampfdusche genutzt werden. Anders als der Föhn etwa, der meist über einen Kabel betrieben werden muss, sind die meisten Rasierapparate heute schon Akku betrieben.

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Worauf gilt es beim Kauf eines elektrischen Rasierers zu achten?

Wenn Sie einen Rasierapparat kaufen möchten, macht es auf jeden Fall Sinn, sich vorher den einen oder anderen Test zu Rasierapparaten durchzulesen. Denn die elektrischen Rasierer kommen teilweise mit sehr unterschiedlichen Qualitätsstandards daher. Wer eine besonders saubere und feine Rasur bevorzugt, sollte auf jeden Fall darauf achten, dass der Rasierer über Gelenk- und Flexköpfe verfügt, die eine genaue Anpassung des Rasierers an Ihre Gesichtskontur ermöglichen.

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Auch die Zahl der Klingen macht sich bei der Sauberkeit der Rasur und beim anschließenden Hautgefühl bemerkbar. Je mehr hochwertige Klingen hier verarbeitet werden, desto besser wird zumeist die Rasur.

Besonders praktisch sind elektrische Rasierer natürlich dann, wenn sie auch beim Duschen verwendet werden können. Dazu muss der Rasierapparat komplett wasserdicht sein. Außerdem sollten Sie sich die Frage stellen, ob Sie immer eine Steckdose in der Nähe haben oder ob Sie nicht lieber auf einen Akku-Rasierapparat zurückgreifen möchten. Die wasserdichten Modelle werden ohnehin allesamt mit einem Akku betrieben.

Nass oder trocken – eine Frage auf die es seit fast hundert Jahren keine falsche Antwort geben kann

In den meisten Badezimmern der Republik findet sich heute sowohl ein Nass- als auch ein Trockenrasierer. Einfach, weil es in unterschiedlichen Situationen sinnvoll sein kann, auf das eine oder das andere Modell zurückzugreifen. Während eine Rasur mit einem Nassrasierer zumeist länger anhält und sauberer wirkt, ist eine Trockenrasur schneller erledigt und ist vor allem für Menschen mit empfindlicher Haut die Lösung, die ihre Haut weniger belastet.

Ob nun Jacob Schick tatsächlich einfach keine Lust mehr hatte, im kalten Alaska auf Wassersuche für seine Nassrasur zu gehen oder ob ganz andere Beweggründe hinter dieser Erfindung standen – seit dem 18. März 1931 haben wir mit dem strombetriebenen Rasierapparat den Luxus, dass wir uns zwischen der Nass- und der Trockenrasur entscheiden können.

 

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Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).