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Wann wurde der Schlitten erfunden?

Bild: ©Kara/ stock adobe

Der Schlitten gilt als eines der ältesten Transportmittel, dessen Erfinder bis heute nicht bekannt ist. Forscher gehen davon aus, dass Schlitten bereits im dritten Jahrtausend vor Christus in Ägypten zum Transport schwerer Lasten eingesetzt wurden. Mittlerweile kommen Schlitten vorrangig im Freizeit- und Sportbereich zum Einsatz.

Was ist ein Schlitten?

Ein klassischer Schlitten besteht aus einem Gestell mit zwei Kufen. Je nach Modell ist dieser zudem mit einer Lenkmöglichkeit, Bremsen und / oder einem Zugband ausgestattet. Als Kufenfahrzeug sind Schlitten sowohl für den Transport von Personen und Lasten als auch als Sportgerät zum Rodeln geeignet. Mögliche Einsatzgebiete sind sämtliche Oberflächen mit einer geringen Reibung wie Eis, Permafrostböden und Schnee. Neben der Nutzung als Transportmittel oder Sportgerät kommen kleine kunstvolle Modelle mittlerweile auch als Dekoschlitten zum Einsatz.

Wie funktioniert ein Schlitten?

Der Einsatz eines Schlittens setzt zunächst ein geneigtes Gelände voraus. Dank der Erdanziehungskraft gleitet dieser von selbst bergab. Lediglich in der Ebene oder bergauf ist es notwendig, den Schlitten von Menschen, Zugtieren oder Zugmaschinen zu befördern. Als Zugtiere werden vorrangig Pferde oder Hunde eingesetzt. Moderne Modelle besitzen unter Umständen einen motorbetriebenen Antrieb.

Um einen Schlitten nach links zu lenken, ist es zunächst erforderlich, mit der linken Hand nach hinten in den Schnee zu greifen und den Oberkörper zeitgleich in dieselbe Richtung zu neigen. Die Steuerung nach rechts funktioniert genau spiegelverkehrt.

Das Bremsen auf flachem Gelände gelingt, indem man beide Füße neben den Kufen in den Schnee drückt. Soll der Schlitten hingegen auf einem steilen Hang ausgebremst werden, setzt man sich ganz nach hinten und zieht zusätzlich zum gewöhnlichen Bremsen noch die Rodel nach oben.

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Worauf ist beim Kauf eines Schlittens zu achten?

Wenn sich im Winter die Rollschuhe und der Bobby Car in der Winterpause befinden, stellt ein Schlitten oftmals eine willkommene Freizeitbeschäftigung dar. Da die Eigenschaften der einzelnen Modelle jedoch teils stark voneinander abweichen, sind beim Schlitten kaufen zunächst einzelne Aspekte genauer zu prüfen. Zu den wichtigsten Kaufkriterien gehören:

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Sicherheit

Unabhängig davon, für welchen Zweck ein Schlitten konkret eingesetzt werden soll, nimmt die Sicherheit stets ein zentrales Kaufkriterium ein. Somit ist sowohl ein Schlitten für Erwachsene als auch ein Schlitten für Kinder zunächst hinsichtlich des GS-Siegels zu überprüfen. Das GS-Zeichen gibt an, dass der jeweilige Schlitten sämtliche Tests des TÜV bestanden hat und somit zentrale Qualitätsstandards erfüllt.

Material

Schlitten stehen in unterschiedlichen Materialien zur Auswahl. Dabei bringt jede Materialart ihre eigenen Vor- und Nachteile mit sich:

Holz: Schlitten aus Holz sind traditionell aus Esche oder Buche gefertigt. Diese sind besonders robust und ermöglichen das sichere Ziehen von Babys und Kleinkindern. Dank des höheren Eigengewichts eignen sich diese Schlitten für Baby und Begleitperson.

Plastik: Kunststoff Schlitten besitzen ein geringes Eigengewicht, sodass sich diese Schlitten für Kinder anbieten. Mit einem Plastik Schlitten gelingt es dem Nachwuchs, diesen eigenständig auf den gewünschten Hang zu ziehen. Die Langlebigkeit dieser Modelle ist allerdings begrenzt.

Aluminium: Schlitten aus Aluminium punkten mit einer leichten Handhabung und soliden Fahreigenschaften. Diese Modelle sind in der Praxis allerdings seltener als Holz oder Plastik Schlitten anzutreffen.

Altersempfehlung

Für gewöhnlich zeichnet sich jeder Schlitten durch eine spezifische Altersempfehlung aus. Modelle für Babys und Kleinkinder besitzen dabei eine geringere Geschwindigkeit als sportliche Bob Schlitten. Sofern Kleinkinder allein auf dem Schlitten Platz nehmen sollen, ist eine entsprechende Lehne mit seitlichem Schutz unverzichtbar.

Maximale Traglast

Das zulässige Gesamtgewicht eines Schlittens ist vor allem dann entscheidend, wenn sich der Schlitten für Erwachsene eignen soll. Doch auch bei der gleichzeitigen Nutzung durch mehrere Personen ist die maximale Traglast eine wichtige Größe bei der Anschaffung. Die maximale Traglast kann von Material zu Material variieren und sollte für mehrere Personen auf rund 150 kg ausgelegt sein.

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Eigengewicht

Das Eigengewicht des Schlittens ist entscheidend dafür, wie komfortabel dieser genutzt werden kann. Während Kinder vom geringen Eigengewicht von Plastik Schlitten profitieren, entscheiden sich Erwachsene meist für schwerere Holz Schlitten. Als Faustregel gilt, dass je jünger der Nachwuchs ist, desto leichter darf das Eigengewicht des Schlittens ausfallen.

Extras

Holz Schlitten sind für gewöhnlich mit einem Zugseil ausgestattet, welches eine bequeme Beförderung ermöglicht. Sogenannte Lenkschlitten besitzen ein eigenes Lenkrad sowie eine Bremse. Schlitten mit Lenkrad setzen ein gewisses Maß an Erfahrung voraus.

Praktisch für den Transport sind sogenannte Klappschlitten. Diese sind allerdings deutlich anfälliger für Brüche und Verschleißerscheinungen.

Anzahl der Sitzplätze

Wie viele Personen gleichzeitig einen Schlitten nutzen können, orientiert sich an der Anzahl der Sitzplätze. Diese wird wiederum durch die Gesamtlänge des Schlittens beeinflusst. Die Angabe dieser Größenordnung erfolgt für gewöhnlich in cm. Wichtig ist, dass die Sitzfläche komfortabel beschaffen ist. Schlitten, die für mehrere Nutzer ausgelegt sind, bieten meist Platz für bis zu drei Personen.

Wichtige Vorüberlegungen, die den Kauf eines Schlittens vereinfachen könnten

Ein Schlitten kommt normalerweise über mehrere Jahre zum Einsatz. Deshalb ist es umso wichtiger, dass das ausgesuchte Modell möglichst genau den persönlichen Vorstellungen entspricht. Folgende Gedanken können die Kaufentscheidung spürbar vereinfachen:

  • Auf welche Altersgruppe soll der Schlitten ausgelegt sein?
  • Wie viele Personen sollen den Schlitten gleichzeitig nutzen können?
  • Welches Material wird bevorzugt?
  • Soll der Schlitten mit zusätzlichen Extras ausgestattet sein?

 

Bild: ©Kara/ stock adobe

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Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).