Wann wurde der Bautrockner erfunden?

Der Bautrockner an sich ist eine noch recht junge Erfindung. Wann genau der erste Bautrockner zum Einsatz kam, ist gar nicht so genau bekannt. Allerdings werden diese Geräte erst seit dem späten zwanzigsten Jahrhundert gebaut und vorwiegend in Neubauten zum Einsatz gebracht. Früher hat man Häuser noch auf herkömmliche Weise austrocknen lassen – mit viel Zeit. Das war allerdings auch die Zeit, in der im Winter noch regelmäßig so etwas wie ein weitgehender Baustopp herrschte und Häuser in dieser Zeit tatsächlich austrocknen konnten.

Der Neubau eines Hauses zog sich damals nicht nur über Wochen und einige Monate, sondern nicht selten über ein ganzes Jahr und länger hin. Genug Zeit also für das Mauerwerk überschüssige Restfeuchte auszudünsten. Heute ist das anders – viele Bauherren möchten ihren Neubau am liebsten innerhalb weniger Wochen errichtet haben und ihn schon kurze Zeit später bewohnen. Damit in solchen Fällen aber nicht nach wenigen Jahren das böse Erwachen folgt, ist es wichtig, mit Bautrocknern die Restfeuchte aus dem Mauerwerk zu holen.

Wann macht es Sinn, einen Bautrockner einzusetzen?

Aus den oben geschilderten Gründen kommen Bautrockner vor allen Dingen bei Neubauten zum Einsatz. Bei Fertighäusern aus Stahlbetonteilen ist ein Bautrockner gar nicht so wichtig – hier kommen die fertigen Hausteile bereits mit einer sehr geringen Restfeuchte an der Baustelle an. Anders sieht es bei einem klassisch Stein auf Stein erbauten Haus aus.

Denn hier lagert in den Wänden noch eine Menge Wasser. Dieses muss nach und nach verdunsten und an die Raumluft abgegeben werden. Kommt man an einem warmen Sommertag in einen solchen Neubau, hat man das Gefühl, in einer Dampfdusche zu stehen.

Nun könnte man sich die Zeit nehmen und warten, bis das passiert ist. Doch das dauert wie erwähnt Monate. Deutlich schneller geht es mit dem Einsatz eines Bautrockners. Dieser zieht die Feuchtigkeit aus der Luft, wodurch diese wieder neue Feuchtigkeit aus der Wand aufnehmen kann. In einem Neubau wird zumeist empfohlen, Bautrockner für vier Tage in einem Raum arbeiten zu lassen und diese dann in einen neuen Raum wandern zu lassen.

Sind alle Räume einmal mit Bautrocknern „bearbeitet“ worden, kann der Kreislauf wieder von vorn beginnen. Doch ein Neubau ist nicht die einzige Situation, in der ein Bautrockner absolut Sinn machen kann.

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Problemfall Wasserschaden – auch hier macht ein Bautrockner Sinn

Wer schon einmal im Rahmen eines Unwetters oder einer Überschwemmung Wasser im Keller hatte, weiß, wie schnell dieses in die Wände einziehen kann. Gleiches gilt, wenn ein Rohr in der Wand bricht. Im zweiten Fall sind die Wände oftmals schon feucht, bevor man den Schaden wirklich bemerkt. Gerade dann ist eine effektive Trocknung der Wände wichtig, um Schimmelbildung zu verhindern oder zu beseitigen.

In diesen Fällen kommt der Bautrockner zum Einsatz

  • Zur Trocknung im Rohbau
  • Trockenlegung der Wände nach einem Wasserschaden zum Beispiel durch einen Rohrbruch
  • Nach Überflutung durch Hochwasser oder Starkregen
  • Wenn man nach dem Einzug in ein neues Gebäude noch sehr hohe Luftfeuchtigkeit und Feuchtigkeit in den Wänden feststellt
  • Als Gegenmaßnahme bei feuchten Kellerwänden
  • Zuweilen auch einfach nur, um eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in Räumen zu reduzieren

Worauf gilt es bei der Auswahl des richtigen Bautrockners zu achten?

Wenn es um die Auswahl des richtigen Bautrockners für den eigenen Bedarf geht, kommt es auf verschiedene Faktoren an. Da wäre einmal die Raumgröße. Zum anderen die Frage, wie viel Feuchtigkeit tatsächlich in der Luft und in den Wänden ist. Wichtig ist dabei die maximale Luftmenge, die der Bautrockner in einer bestimmten Zeit verarbeiten kann und die KW-Zahl des Bautrockners.

Das Problem dabei: Es kommt durchaus vor, dass man in einem Haus in verschiedenen Räumen am besten mit unterschiedlichen Modellen arbeiten sollte. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich vor dem Einsatz von Bautrocknern einmal vom Experten umfassend beraten zu lassen. Nur so kann man sicherstellen, dass die Trocknung des Raumes und des Mauerwerks so effektiv und umfassend wie möglich erfolgt.

Nice to know

Ist erst einmal eine gesunde Luftfeuchtigkeit in einem Raum erreicht, können auch weniger große Maßnahmen für den Erhalt eines gesunden Raumklimas eingesetzt werden. So gibt es beispielsweise Luftentfeuchter, bei denen Granulat in einem einfachen Behälter in einer Ecke des Raumes aufgestellt wird. Das Granulat zieht Feuchtigkeit aus der Luft, die dann als Wasser unten im Behälter aufgefangen wird. Für ein gesundes Raumklima kann auch ein hochwertiges Klimagerät sorgen.

Einen Bautrockner kaufen oder mieten – was ist die bessere Wahl?

Viele Hausbesitzer stehen vor der Frage, ob sie einen Bautrockner besser kaufen oder ihn erst einmal mieten sollen. Wer einen Bautrockner mieten möchte, zahlt hier für die Nutzung pro Tag. Allerdings muss man dabei auch beachten, dass Hausbesitzer nach der erstmaligen Trocknung ihres Neubaus einen Kondensationsbautrockner gar nicht mehr oder eben nur noch sehr selten benötigen werden.

Wird ein Bautrockner für einen Wasserschaden benötigt, reicht es aus, im Bautrocknerverleih beim nächsten Baumarkt anzufragen, welches Modell am besten für die Trocknung geeignet ist und dieses dann für eine Weile auszuleihen. Gerade im Fall eines versicherten Wasserschadens trägt die Kosten hierfür die Versicherung. Die Kosten für einen Kauf des Bautrockners müsste der Nutzer komplett selbst tragen.

Bild von Martin Franchi Carballeda auf Pixabay


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