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Wann wurde der Cocktailshaker erfunden?

Cocktails werden auf Partys sehr gerne serviert und getrunken. Sie können auf eine lange Tradition zurückblicken. Für die Zubereitung der beliebten Drinks benötigt man unter anderem einen Cocktailshaker. Die genaue Geburtsstunde des Cocktailshakers lässt sich nicht genau erfassen. Es ist lediglich bekannt, dass er im 19. Jahrhundert erstmalig auftauchte.

Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden immer mehr Cocktails geschüttelt. Zuvor wurden die Zutaten lediglich in einem Becher miteinander vermengt oder von einem Glas in ein anderes gekippt. Diesen Prozess nannte man „rolling“. Ab dem genannten Zeitpunkt hatte es sich allerdings ausgerollt. Es wurde nicht mehr gerollt, es wurde geschüttelt. Die Entdeckung der Eiswürfel für Cocktails spielte dabei eine nicht unerhebliche Rolle.

Die ersten Cocktailshaker bestanden aus 2 Bechern, welche ineinander gesteckt werden konnten. Daraus entwickelte sich dann im Jahre 1872 der dreiteilige Shaker. Dieser verfügt über ein Unter- sowie ein dazugehöriges Oberteil und ein ein Sieb für das Eis.

Heutzutage greifen Bartender und Hobby-Mixer auf verschiedene Typen von Cocktailshakern zurück.

Was ist ein Cocktail-Shaker überhaupt?

Ein Cocktailshaker kann vereinfacht auch nur als Shaker bezeichnet werden. Seine Bezeichnung leitet sich von der englischen Vokabel to shake (schütteln) ab. Ein Cocktail-Shaker ist der verlängerte Arm des Barmanns. Er benutzt ihn, um darin Cocktails zu mixen und die flüssigen Zutaten durchzuschütteln. Neben den eigentlichen Zutaten kommen auch die Eiswürfel oder aber auch das Crushed Ice in den Shaker.

Beim sogenannten Shaken muss man sich keinen Muskelkater zuziehen. Der eigentliche Prozess dauert lediglich wenige Sekunden. Es muss aber nicht immer geschüttelt werden. Bei Drinks mit Sahne, Sirup oder Cremes ist eine Runde im Cocktailshaker allerdings erwünscht.

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Welche Arten von Cocktailshakern gibt es?

Boston Shaker:

Der Boston Shaker zählt mit zu den populärsten Cocktailshakern und ist insbesondere in den Bars der USA weit verbreitet. Zu einem Boston Shaker gehören ein Edelstahlbecher und ein Mixglas.

Obgleich der Boston Shaker so beliebt ist, so sollte bei ihm nur ein Fachmann ran. Die Handhabung hat so ihre Tücken. Aber der Shaker hat auch Vorteile. So kann man darin zum Beispiel sehr schnell Drinks zubereiten und er lässt sich danach einfach reinigen.

Bei dem eigentlich Mixprozess werden die jeweiligen Zutaten zusammen mit dem Eis in das Mixglas gegeben. Danach setzt man den Metallbecher darauf und verschließt das Glas durch einen vorsichtigen Schlag mit dem Becher. Es folgt das eigentliche Schütteln. Am Ende wird das Mixglas abgestellt, erneut sanft geschlagen und der Becher wieder entfernt. Nun wird der Cocktail durch ein Barsieb in ein Cocktailglas geseiht.

Boston Shaker:

Der sogenannte Boston Shaker umfasst einen Edelstahlbecher und ein dazugehöriges Glas. Das Glas fällt durch seine Breite und sein Füllvolumen auf. Man kann darin mehrere identische Drinks gleichzeitig mixen.

Die Anwendung des Boston Shaker ist etwas simpler. Die Zutaten werden zusammen mit dem Eis in das Glas. Nun stülpt man den Becher schräg über das Glas, dreht den Shaker und schüttelt alles gut durch. Aber Vorsicht! Das Glas ist zerbrechlich. Ein leichter Schlag verschließt Glas und Becher.

Beim Boston Shaker sollte man lediglich darauf achten, dass man Becher und Glas gut in Händen hält.

Am Ende seiht man das Ergebnis durch ein Barsieb in ein Cocktailglas.

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French Shaker:

Der French Shaker, welcher auch als Parisian Shaker betitelt werden kann, ist eher in Europa geläufig. Dieser Cocktailshaker besteht aus zwei zusammengehörenden Hälften und weist deutliche Parallelen zum dreiteiligen Shaker auf. Lediglich auf die Verschlusskappe wurde verzichtet.

Auch bei dem French Shaker wird nach dem Schütteln der Drink durch ein Barsieb abgeseiht.

Cobble Shaker:

Ein Cobble Shaker ist nichts weiter als ein dreiteiliger Cocktailshaker. Er besteht aus einem Metallbecher, einer Verschlusskappe und einem Aufsatz inklusive Barsieb. Der Cobble Shaker wird durch den Aufsatz perfekt verschlossen und ist die perfekte Symbiose aus Mixer und Strainer (Barsieb).

Aber der Cobble Shaker kann noch mehr. Die Verschlusskappe kann als Barmaß verwendet werden.

Der Cocktailshaker ist sehr einfach in der Handhabung und gehört deshalb zur Grundausstattung einer jeden Hausbar.

Speedshaker:

Der Speedshaker ist noch relativ neu auf dem Markt. Das Gerät macht seinem Namen wirklich alle Ehre und zaubert Cocktails in Windeseile.

Bei dem Speedshaker wird ein Edelstahlbecher auf das Cocktailglas gesetzt und geschüttelt. Das Abseihen entfällt und der Cocktail kann sofort im Glas serviert werden.

Wo kann man Cocktailshaker kaufen?

Einen Cocktailshaker kauft man selten einzeln. Er wird gewöhnlich als Bestandteil eines Cocktailsets erworben.

Ein Cocktailshaker Set ist nicht sehr zu finden. Man kann Cocktailshaker nahe zu überall kaufen. Sehr beliebt sind unter anderem der Cocktailshaker von Edeka, der Cocktailshaker von Ikea oder der Cocktailshaker von WMF.

Ein Cocktailshaker ist verhältnismäßig erschwinglich. Der handelsübliche Cocktailshaker ist versilbert und wird zusammen mit einem Cocktailshaker Glas verkauft.

Was ist beim Kauf eines Cocktailshakers zu beachten?

  • Der Cocktailshaker sollte über die richtige Größe verfügen
  • Das Material sollte hochwertig beschaffen sein
  • Der Cocktailshaker sollte auch optisch etwas hermachen
  • Er sollte im Idealfall zusammen mit etwas Zubehör erworben werden
  • Er sollte leicht zu handhaben sein
  • Er sollte sich leicht reinigen lassen
  • Er sollte den Ansprüchen genügen und über ein gutes Preis-Leistungsniveau verfügen
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Fragen wie diese helfen dabei, den optimalen Cocktailshaker für die Hausbar zu finden. Es ist von Vorteil, die Wünsche und Ansprüche an das Gerät bereits im Vorfeld zusammenzutragen und den Shaker danach auszuwählen. Dann kann die nächste Cocktail-Party kommen.

Bild von SweetMellowChill auf Pixabay

 

 

 

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Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).