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Wann wurde die Bratpfanne erfunden?

Bild: © nadianb / stock adobe

Kochen, braten und grillen sind Tätigkeiten, die in ihren Urformen schon seit Jahrtausenden von den Menschen betrieben werden. Man kann sagen, dass Speisen durch Erhitzen zubereitet werden, seitdem der Mensch das Feuer gezähmt hat. Kochgeschirr spielt dabei auch schon sehr lange eine wichtige Rolle. In der Geschichte wurde anfangs mehr gekocht als gebraten, was das gefundene Kochgeschirr beispielsweise in den Ruinen des antiken Pompeji nahelegt.

Etwas anders sah es noch weiter im Süden aus. Funde aus Thessaloniki im heutigen Griechenland, die auf das 4. oder 5. Jahrhundert v. Chr. datiert wurden, zeigen bereits Bronzepfannen, die zum Braten verwendet wurden. Im antiken Ägypten gab es Pfannen schon deutlich früher – diese wurden dort allerdings nicht immer zum Braten verwendet. Im alten Ägypten verwendete man Kohlepfannen, um Feuer in die Häuser zu bringen und Licht oder – je nach Temperaturen – Wärme zu erzeugen.

Doch mit dem Beginn des Mittelalters wurden Bratpfannen auch in Europa immer beliebter. Küchengerätschaften aller Art mussten damals allerdings noch mit der Hand hergestellt werden. Eine geschmiedete Kochpfanne kostete im Mittelalter sicherlich ein kleines Vermögen. Kein Wunder also, dass dieser Luxus eher den Köchen an den Höfen der Reichen und Adligen vorbehalten war. Das einfache Volk kochte weiter in einfachen Töpfen und Schalen aus beispielsweise Ton.

Erst mit dem Beginn der industriellen Revolution wurden Bratpfannen in größeren Mengen maschinell hergestellt und damit in der Anschaffung auch für die einfache Bevölkerung erschwinglich. Wann die erste in Massen produzierte Bratpfanne das Licht der Welt erblickt und den Markt bereichert hat, ist nicht genau bekannt. Wir wissen jedoch, dass die Bratpfanne schon seit mehr als einem Jahrhundert aus keiner Küche mehr wegzudenken ist.

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Welche Unterschiede gibt es bei Bratpfannen?

Wenn Sie heute in ein Geschäft für Küchenutensilien und Kochgeschirr gehen, werden Sie von der Auswahl an Pfannen regelrecht erschlagen. Marken gibt es viele, die ihre jeweiligen Modelle an den Mann und die Frau bringen möchten. Bekannt sind hier unter anderem

  • Tefal
  • WMF
  • Berndes
  • Le Creusset
  • Schulte-Ufer
  • De Buyer
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Es gibt sie in allen möglichen Größen, Formen, Farben, Materialien und mit den unterschiedlichsten Eigenschaften. Die Auswahl der richtigen Bratpfanne kann dabei schon fast zu einer Wissenschaft werden. Wichtig ist, dass Sie bei der Suche nach der richtigen Bratpfanne Ihren eigenen Herdtyp immer im Blick behalten. Andernfalls könnte es Ihnen passieren, dass Ihre Pfanne auf Ihrem Herd gar nicht „funktioniert“.

Wie man moderne Bratpfannen unterscheidet und auf welche Faktoren Sie bei der Auswahl einer Pfanne auf jeden Fall achten sollten, haben wir in der Folge einmal für Sie zusammengefasst.

Die Größe und Form der Bratpfanne

Die meisten Pfannen sind kreisrund. Einige wenige Modelle sind eher oval, wobei sich dieser Trend aus den 90er-Jahren des 20. Jahrhunderts inzwischen wieder weitgehend aus den modernen Küchen verabschiedet hat.

Viele Herdarten haben heute auch keine ovalen Platten mehr – eine Besonderheit, die man hauptsächlich in den Küchen von vor rund 30 Jahren fand. Neben der runden und der ovalen Pfanne gibt es am Markt auch die viereckige, in aller Regel dann quadratische, Pfanne. Dabei handelt es sich meistens um Grillpfannen.

Die klassischen Pfannengrößen sind:

  • 20 cm – die perfekte Pfanne für den Single-Haushalt, die Zubereitung von Beilagen oder Spiegeleiern
  • 24 cm – ausreichend für einen 2-Personen-Haushalt
  • 28 cm – die Pfannengröße, die wohl am häufigsten im Handel anzutreffen ist. Ideal für einen 3- bis 5-Personen-Haushalt
  • 32 cm – besonders große Pfannen für 5 bis 7 Personen – hier brauchen Sie viel Energie, um die ganze Pfanne einheitlich zu erhitzen. Eine Nutzung wird nur empfohlen, wenn wirklich viel Bratfläche erforderlich ist.
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Bei der Größe geht es einerseits natürlich um die Bratfläche selbst. Aber auch, wenn Sie nach einer Bratpfanne mit Deckel suchen, ist die Größe wichtig. Denn bei Pfannen mit Einheitsgröße passen die Deckel auf unterschiedliche Pfannen verschiedener Hersteller.

Die Art der Bratpfanne

Die ganz klassische Bratpfanne kann für das Braten aller möglichen Speisen verwendet werden. Doch neben diesem Klassiker gibt es noch ein paar Pfannentypen, die besondere Eigenschaften mitbringen. Da wären beispielsweise:

Die Grillpfanne

Die Grillpfanne kommt mit gleichmäßig verteilten Rillen auf dem Grund der Pfanne daher. Diese bringen dem Grillgut das beliebte Branding, das man sonst in der Hauptsache von einem Grillrost kennt. Außerdem sorgen die Erhöhungen und Vertiefungen in der Pfanne für eine ganz besondere Luftzirkulation und lassen das Fett beim Braten in den Rillen ganz einfach ablaufen.

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  • 🍖DER SEITLICHE AUSGUSS: Zwei Ausgießer ermöglichen eine zusätzliche Fettentfernung und das Ablassen von Flüssigkeit. Die Universalpfanne ist eine gute Wahl für Steaks, Fischwürfel oder Grillvürste.
  • 🍖GRILLGESCHMACK: Camping Grillpfanne kann ein Anhaften beim Braten von Steak verhindern. Bitte genießen Sie das Essen. Diese Grillpfanne verfügt über Tiefe Grate,Zwischen den Zutaten und dem Boden der Pfanne befindet sich eine Kontaktfläche von mehr als 50% Sauerstoff, wodurch der ursprüngliche Geschmack des Lebensmittels erhalten bleibt.
  • 🍖ANTIHAFT-BESCHICHTUNG: Der Boden von Bratpfanne ist antihaftbeschichtet, der Garvorgang ist Für größere Ansicht Maus über das Bild ziehen bequem und schnell und leicht zu reinigen. (Hinweis: Verwenden Sie keine scharfen Reinigungswerkzeuge, um Kratzer auf der Oberfläche zu vermeiden.)
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  • Material: Aluminium mit Antihaftbeschichtung (Durit Protect Plus, PTFE Beschichtung). Gute Antihafteigenschaften auch bei häufigem Gebrauch. Pfanne keinesfalls überhitzen, sonst verliert sie die Antihafteigenschaften
  • Ideal zum knusprigen Braten mit wenig Fett. Hitzebeständig bis 270°C, backofenfest bis 70°C
  • Die Grillpfanne kann zum Anbraten von Steak oder Gemüse auf allen gängigen Herdarten und auf dem Grill verwendet werden: Gasherde, Elektroherde, Glaskeramik-Herde. Sie ist NICHT induktionsgeeignet
  • Der Flammschutz am Griff ermöglicht den sicheren Gebrauch der Pfanne bei höheren Temperaturen (Gasherd / Grill). Der seitliche Ausguss ermöglicht das einfache Ablaufen von überschüssigen Flüssigkeiten

Die Crêpe-Pfanne

Die Crêpe-Pfanne hat einen sehr niedrigen Rand, sodass hier wirklich nur eine dünne Schicht gebrachten werden kann. Neben Crêpes ist diese Pfanne auch für Spiegeleier, klassische Pfannkuchen oder anderes sehr flaches Grillgut geeignet.

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Die Beschichtung der Bratpfanne

Auch hier gibt es Unterschiede. Einige Pfannen kommen mit einer Emaille-Beschichtung daher. Diese dient in erster Linie der Trennung vom Pfannenmaterial von dem Gargut in der Pfanne, damit es hier nicht zu ungewollten Reaktionen kommen kann.

Am häufigsten begegnet man im Handel Pfannen mit einer Teflon-Beschichtung. Diese sorgt dafür, dass Speisen in der Pfanne nicht so schnell anbrennen. Wichtig ist allerdings, das Teflon nur Temperaturen bis 220 Grad Celsius gut verträgt – darüber hinaus beginnt die Beschichtung langsam, sich zu zersetzen. Wenn Sie eine teflonbeschichtete Bratpfanne häufig über 220 Grad Celsius erhitzen, verkürzt das deren Lebenserwartung erheblich.

Die dritte Art der Beschichtung ist eine Keramikbeschichtung. Diese hält Temperaturen bis zu 400 Grad Celsius aus und ist auch deutlich robuster, was die Gefahr des Zerkratzens angeht. Pfannen mit einer Keramikbeschichtung sind allerdings in der Regel deutlich teurer als solche ohne Beschichtung oder mit einem einfachen Teflon-Überzug.

Das Material der Bratpfanne

Profiköche greifen gern zur Eisenpfanne – egal, ob eine Bratpfanne aus Gusseisen oder ein Modell aus Schmiedeeisen. Beide Varianten haben noch einmal ihre kleinen Besonderheiten. Was sie aber eint, ist das dicke und sehr stabile Material, das sich recht langsam erwärmt, die Hitze dann aber sehr gleichmäßig an das Gargut weitergibt. Eine solche Bratpfanne hat keine Beschichtung und muss daher eingebrannt werden.

Pfannen aus Aluminium sind ein echter Klassiker im Laden – sie sind allerdings für Induktionskochfelder nicht geeignet. Außerdem sind sie nicht so langlebig wie Pfannen aus Eisen.

Edelstahl ist ein sehr robustes Pfannenmaterial, das allerdings die Wärme nicht so gut leitet. Der Boden ist hier aus mehreren Schichten gefertigt, um die Wärmeleitfähigkeit zu verbessern. Auch für Edelstahl gilt, dass die Abgabe der Wärme an das Gargut sehr gleichmäßig erfolgt.

Kupferpfannen gelten als besonders wärmeleitend, kommen aber trotzdem nur in sehr wenigen Küchen zum Einsatz. Da Kupfer mit verschiedenen Lebensmitteln reagiert, muss es immer mit einer Zinn- oder Edelstahl-Verkleidung versehen werden. Wird diese beschädigt, kann das Kupfer in direktem Kontakt zum Gargut gesundheitsschädlich sein.

Worauf Sie beim Kauf einer Bratpfanne achten sollten

Es gibt verschiedene Faktoren, die Sie beim Kauf einer Bratpfanne auf keinen Fall außer Acht lassen sollten. Zum einen stellt sich die Frage, welche Gerichte Sie in Ihrer Pfanne zubereiten. Sind Sie beispielsweise ein Freund von One-Pot-Gerichten, brauchen Sie eine Bratpfanne mit hohem Rand.

Viele Bratpfannen können zwar theoretisch in der Spülmaschine gereinigt werden – oft können Beschichtungen oder einzelne Bestandteile der Pfanne dabei jedoch schneller verschleißen als bei einer schonenden Handwäsche. Gerade Modelle, die eingebrannt werden müssen, verlieren in der Spülmaschine oft die so wichtige Patina. Wenn Sie Ihre Bratpfanne regelmäßig in der Spülmaschine reinigen möchten, sollten Sie nach einem Modell suchen, das laut Hersteller auch spülmaschinengeeignet ist.

Außerdem ist die Frage nach Ihrem Herd wichtig. Gerade wenn Sie eine Bratpfanne für Induktion suchen, ist die Materialauswahl besonders wichtig.

Das Lesen des einen oder anderen Bratpfannen-Tests kann bei der Auswahl weiterhelfen. Sie sollten allerdings konkret prüfen, welche Eigenschaften eine Bratpfanne zum Testsieger gemacht haben. Nur, wenn Sie selbst auf diese Eigenschaften auch Wert legen, ist der Kauf der Pfanne auch wirklich sinnvoll.

 

Bild: © nadianb / stock adobe

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Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).