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Wann wurde der Komposter erfunden?

Die Geschichte des Kompostierens ist schon sehr alt. In Homers Odyssee (8. bis 7. Jahrhundert vor Christus) wurde Stallmist schon als Dünger bezeichnet. Und bereits 350 v Chr. verfasste Aristoteles seine Theorien über Pflanzen, die sich von Humus ernähren.

Was ist ein Komposter?

Kompostieren bedeutet, dass tierischer oder pflanzlicher Abfall zu Humus verarbeitet werden. Dies funktioniert mit allen Pflanzenteilen, weshalb es gerne genutzt wird, um den Biomüll im Haushalt zu reduzieren. Der entstandene Humus kann am Ende zum Düngen von Pflanzen genutzt werden.

Schon zu früheren Zeiten gehörte in jeden Garten ein Komposter. Hier wurden alle organischen Abfälle entsorgt. Würmer und Mikroorganismen haben den Rest übernommen und aus den Abfällen wertvollen Dünger geschaffen, den wir heute oft für viel Geld kaufen.

Dem Fortschritt haben wir es zu verdanken, dass uns heute eine Vielzahl an unterschiedlichen Kompostern zur Verfügung steht – sowohl für viel als auch für wenig Platz. Heutzutage kann man fertige Komposter kaufen. So steht auch denen der Weg zu ausgezeichnetem Dünger frei, die keinen Komposter selber bauen wollen oder können.

Wie funktionieren Komposter eigentlich?

Es gibt zwar viele verschiedene Komposter aber das Prinzip ist bei allen dasselbe. Komposter werden verwendet um aus organischem Abfall Dünger werden zu lassen. Das Ganze funktioniert mit Hilfe von Mikroorganismen. Diese brauchen recht wenig, um mit der Arbeit zu beginnen: Wasser und Sauerstoff reichen völlig aus. Während der anfänglichen Arbeiten entstehen innerhalb des Kompostes bis zu 70°. Dadurch werden auch direkt alle Keime abgetötet. Als nächstes sinkt die Temperatur und Pilze verarbeiten das organische Material. In der letzten Phase sinkt die Temperatur im Komposter weiter auf circa 20° und der Rest der Arbeit wird von Würmern und Kellerasseln erledigt.

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Wenn keine Würmer mehr in der Komposterde zu finden sind weiß man, dass die Arbeit erledigt ist und man aus Abfällen wertvollen Dünger gewonnen hat.

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Was sollte beachtet werden, wenn man ein Vakuumiergerät kaufen möchte?

Auch wenn alle Komposter im Grunde das Gleiche tun gibt es doch ein paar Punkte, über die man sich vor dem Kauf Gedanken machen sollte.

Preis

Im Preis gibt es bei Kompostern sehr große Unterschiede. Es gibt recht preiswerte Komposter ab 25€, sowie sehr exklusive Ausführungen, die mehrere hundert Euro kosten. Daher ist es auf jeden Fall ratsam, sich vor dem Kauf eines Komposters zu erkundigen, welche Ausführung die richtige für die eigenen Bedürfnisse ist.

Größe

Die Größe des Komposters sollte im Vorwege gut überlegt sein. Entscheidet man sich für eine zu kleine Ausführung kann es sein, dass der Komposter zu schnell voll ist und man am Ende seinen Abfall doch über die Mülltonne entsorgen muss.
Für einen großen Komposter hingegen braucht es natürlich auch den entsprechenden Platz.

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Material

Komposter gibt es aus vielen verschiedenen Materialien. Es macht auf jeden Fall Sinn, sich vor der Anschaffung über die gängigsten zu informieren. Eine Übersicht über die üblichen Varianten haben wir weiter unten aufgeführt.

Welche unterschiedlichen Komposter gibt es und was zeichnet diese aus?

Komposter aus Holz:
Holzkomposter begeistern alle Naturliebhaber da sie aus einem natürlichen Material bestehen. Sie passen sich optisch nahezu jeder Umgebung an und sind sehr preiswert in der Anschaffung.
Allerdings sind Komposter auf Holz im Vergleich zu anderen Materialien nicht sehr langlebig da das Holz auch mit der Zeit verrottet.

Komposter aus Metall:
Metallkomposter erscheinen auf den ersten Blick praktisch: sie sind günstig in der Anschaffung, je nach Ausführung leicht im Gewicht, so dass man sie gut verschieben kann und sehr langlebig. Allerdings haben Komposter aus Metall meistens den Nachteil, dass sie nach einer gewissen Zeit anfangen zu rosten. Die schädlichen Stoffe, die dabei entstehen gelangen dann in die Komposterde und darüber in die Pflanzen, die man später mit dieser Erde düngt.

Komposter aus Kunststoff:
Kunststoffkomposter sind sehr praktisch. Da sie weder rosten noch verrotten sind Komposter aus Kunststoff sehr langlebig. Zwar finden die meisten Gartenbesitzer Kunststoff als Material im Garten nicht sehr schön aber zumindest bei Kompostern überwiegen die Vorzüge definitiv.

Schnellkomposter:
Wer nicht genug Küchenabfälle hat, um damit einen großen Komposter vollzubekommen oder nur wenig Platz im Garten besitzt könnte sich für einen Schnellkomposter entscheiden. Hierbei handelt es sich um einen geschlossenen Behälter. Bei einer richtigen Schichtung der Abfälle kann man hier schon nach etwa neun Monaten den Humus rausholen.

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Wurmkomposter:
Ähnlich wie der Schnellkomposter ist auch der Wurmkomposter ein geschlossener Behälter. Allerdings gibt man den Abfällen hier noch Kompostwürmer hinzu, die dann die Arbeit erledigen. Zusätzlich zur Komposterde kann man hier bei ausreichender Feuchtigkeit auch noch „Wurmtee“ erhalten – ein absoluter Super-Dünger für Pflanzen.
Wurmkomposter gibt es schon in sehr kleinen Ausführungen, so dass auch Menschen in der Stadt die Möglichkeit haben, ihre Abfälle zu kompostieren.

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Wo kann man Komposter kaufen?

Es gibt viele Anlaufstellen zum Kauf eines Komposters. Die gängigste Möglichkeit ist hier mit Sicherheit der Baumarkt. Aber ob nun der Komposter von OBI stammt oder aus einem Gartenfachmarkt: wichtig ist, dass man sich vorher informiert, welche Ausführung am besten zu den eigenen Vorstellungen passt.

Eine weitere Möglichkeit zum Kauf eines Komposters bietet der Onlinehandel. Hier findet man neben einer Vielzahl an Angeboten, die man direkt miteinander vergleichen kann auch Bewertungen und Rezensionen. Diese können die Kaufentscheidung maßgeblich beeinflussen.

Fazit

Komposter sollten auf jeden Fall wieder Einzug in jeden Garten erhalten. Sie reduzieren den Müll, der im Haushalt anfällt und tragen definitiv ihren Teil zum Schutz des Klimas bei. Zudem spart man sich das Geld für teure Dünger, da man diesen ja nun selber herstellen kann.

Bild von Manfred Antranias Zimmer auf Pixabay

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Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).