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Wann wurde der Wasserkocher erfunden?

Bild: ©Pixel-Shot/ stock adobe.com

Wasser warm zu machen gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen: Wir kochen mit heißem Wasser, wir waschen und damit, wir reinigen damit unsere Häuser und unsere Betriebe.

Deshalb gibt es „Wasserkocher“ im weitesten Sinne schon seit mehreren Tausend Jahren, in Form von Kesseln, die über Feuer erwärmt wurden. In Mesopotamien entdeckten Archäologen einen Bronzekessel, der vermutlich bereits 3000 v. Chr. genutzt wurde. Dies ist das allererste Beispiel eines Wasserkochers, der den gleichen Zweck wie unsere heutigen Wasserkocher hat.

Über Jahrhunderte hinweg nutzten Familien, Reisende, Cowboys, Seeleute, Bauern und das Militär auf der ganzen Welt langlebige Eisenkessel zum Kochen von Speisen und zum Kochen von Wasser. Dabei handelte es sich um robuste Werkzeuge, die häufigem Transport, Dauergebrauch und vielen Stößen und Stößen standhalten konnten. Seit der neolithischen Revolution, als der Mensch sich vom Nomaden zum Bauern wandelte, ist der Wasserkocher eines der wichtigsten Werkzeuge für das Überleben unserer Spezies.

Wasserkocher: ideal zur Teezubereitung

Zu einem neuen Massenprodukt wurde der Teekessel mit der Liebe der Briten für guten Tee – vornehmlich mit einem Tröpfchen Milch. Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts trank nur eine Minderheit der Briten Tee – er war einfach zu teuer. Tee war für die Reichen. Deswegen waren auch die Teekessel kunstvolle Schmuckstücke, oft aus Silber.

Als die Britische Ostindien-Kompanie begann, direkt mit China Handel zu treiben und sich dabei auf Teeimporte zu konzentrieren, wurde das Getränk einer breiteren Bevölkerungsgruppe zugänglich. Tee wurde schnell für alle erschwinglich und erfreute sich in allen Gesellschaftsschichten großer Beliebtheit. Es gab jetzt einen Markt für günstigere Teekessel.

Kupfer ist langlebig, formbar und ein ausgezeichneter Wärmeleiter. Als Reaktion auf den Trend zum Teetrinken wurde der Kupfer-Teekessel zu einem Alltagsgegenstand in britischen Haushalten.

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Der elektrische Wasserkocher

In den frühen 1890er Jahren machten sich zwei Unternehmen daran, einen elektrischen Wasserkocher herzzstellen. Die Carpenter Electric Company aus den USA brachte ihren elektrischen Wasserkocher im Jahr 1891 auf den Markt. Zwei Jahre später stellte die britische Firma Crompton & Co ihr eigenes Modell vor. Beide Wasserkocher waren noch nicht sehr ausgereift und brauchten jeweils mehr als 10 Minuten zum Kochen.

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Im Jahr 1909 schließlich stellte  die deutsche Firma Allgemeine Elektricitäts Gesellschaft, besser bekannt als AEG, ihren elektrischen Wasserkocher aus vernickeltem Messing vor. Auch dieser vom berühmten Architekten und Industriedesigner Peter Behrens entworfene Wasserkocher war noch nicht vollends ausgereift. Das Heizelement befand sich nämlich noch nicht im Wasser. Trotzdem erfreute sich dieser Wasserkocher bei den Deutschen großer Beliebtheit.

Es war Bulpitt & Sons in Birmingham, Großbritannien, das den Fall schließlich löste. Der weltweit erste Wasserkocher mit einem tauchfähigen elektrischen Heizelement kam 1922 auf den Markt. Der Swan-Wasserkocher wurde unter der Marke Swan von Bulpitt & Sons nach einem Entwurf des Firmenmitarbeiters Leslie Large hergestellt und setzte den Standard.

Design und Materialien haben sich mit der Zeit verändert: Es gibt heute Wasserkocher mit Temperatureinstellung, Wasserkocher aus Edelstahl oder Wasserkocher aus Glas. Meist ist das Fassungsvermögen 1 Liter, es gibt aber auch Mini-Wasserkocher.

Eine sehr praktische Besonderheit kam im Lauf der Jahre dazu: der Wasserkocher schaltet sich automatisch ab, wenn das Wasser den Siedepunkt erreicht hat.

Einen Wasserkocher kaufen kann man mittlerweile in jedem Elektrofachgeschäft oder im Internet – zum Beispiel auf Amazon.

Wie man einen Wasserkocher entkalkt

Wasserkocher sind heute in praktisch jedem Haushalt zu finden, so wie Kaffeemaschinen oder der Wassersprudler. Sie sind super-praktisch, haben jedoch auch einen kleinen Nachteil: Sie verkalken leicht. Kalkablagerungen entstehen beim Verdunsten von hartem Wasser. In Gebieten mit hartem Wasser ist Kalk unvermeidlich. Zwar lässt sich die Bildung von Kalkablagerungen nicht gänzlich stoppen, mit den richtigen Maßnahmen kann die Verkalkung aber verlangsamt werden.

Zwar ist es nicht gesundheitsschädlich, wenn man Wasser aus einem verkalkten Wasserkocher trinkt. Sehr schön schaut es allerdings nicht aus. Das Wasser beginnt, leicht metallisch zu schmecken und außerdem finden sich Kalkstücke im Tee, wenn man ihn aufgießt.

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Kalkablagerungen sind außerdem teuer: Es kostet mehr Energie, wen sich die Hitze den Weg durch den Kalk bahnen muss. Das Wasser braucht länger, bis es kocht. Einen Wasserkocher sollte man daher alle paar Monate oder, wenn Bedarf besteht, auch häufiger entkalken.

Wasserkocher entkalken mit Essig

Es gibt mehrere Mittel und Produkte, um einen Wasserkocher zu entkalken. Sie funktionieren alle nach dem gleichen Prinzip: Eine Säure zersetzt den basischen Kalk und löst ihn auf. Sie können entsprechende Produkte im Internet oder im Drogeriemarkt oder im normalen Lebensmittelhandel kaufen. Ein altes Hausmittel haben sie aber sicher zuhause: Essig. Das ist normalerweise die stärkste Säure, die in der Küche zu finden ist.

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So wird der Wasserkocher mit Essig entkalkt

  • Sie füllen den Wasserkocher zur Hälfte mit Weißweinessig (kein dunkler Essig) und zur anderen Hälfte mit Wasser.
  • Dann schalten Sie den Wasserkocher ein und lassen ihn zwei bis drei Mal je nach Verschmutzung aufkochen.
  • Bei ganz starker Verkalkung leeren Sie das Essig-Wasser-Gemisch aus und wiederholen die Prozedur.
  • Ist kein Kalk mehr zu sehen, leeren Sie den Wasserkocher aus.
  • Füllen Sie ihn zur Gänze mit Wasser und kochen Sie das Wasser, damit der Essiggeruch verschwindet. Dieses Wasser leeren Sie anschließend aus.
  • Jetzt füllen Sie frisches Wasser in den Wasserkocher und können ihn wieder ganz normal verwenden.
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Fazit

Der Wasserkocher ist heute eines der wichtigsten Utensilien, die wir in der Küche stehen haben. Er spart Energie und Mühen und sorgt für immer warmes Wasser.

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Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).