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Wann wurde die Kaffeemühle erfunden?

Seit Generationen wird sehr gerne Kaffee getrunken. Es geht dabei allerdings nicht nur um den Geschmack, sondern auch um den Geruch. Insbesondere der Duft frisch gemahlener Kaffeebohnen verbreitet ein Gefühl von Häuslichkeit und Geborgenheit. Muss man heute für den geliebten Koffeinkick lediglich eine Taste betätigen, mussten unsere Großmütter die Kaffeebohnen noch von Hand mahlen. Die Kaffeemühle spielt dabei eine entscheidende Rolle. Vor Vorstufe der Kaffeemühle ist so alt wie die Menschheit selbst. Bereits unsere Vorfahren zerkleinerten ihre Lebensmittel zur der eigentlichen Zubereitung. Die ersten Handmühlen lassen sich auf das Jahr 3700 vor Christus zurückdatieren.

Geschichte der Kaffeemühle

Die Römer bedienten sich sogenannten Mörsermühlen mit integrierten Handkurbeln. Auch Kaffee wurde vor seiner eigentlichen Zubereitung gemahlen. Erst feine Kaffeebohnen machen den unvergleichlichen Geschmack aus.

Die Vorstufen der Kaffeemühlen stammten aus dem arabischen Raum und dem Osmanischen Reich. Sie setzten sich aus Mörser und Stößel zusammen. Die Kaffeebohnen konnten so noch nicht fein gemahlen werden. Im Gegenteil! Die eher großkörnigen Kaffeebohnen wurden zu diesem Zeitpunkt mit Zucker aufgekocht. Diese Verfahrensweise sowie das Ergebnis erinnern an den heutigen Mokka.

Mit der Ankunft des Kaffees in Europa im 18. Jahrhundert verbreitete sich auch die Kaffeemühle. Die Kaffeebohnen wurden darin mit der Hand gemahlen. Sie waren um ein Vielfaches feiner. Die ersten Kaffeemühlen waren mit einer Handkurbel und einem Schublade für das Kaffeemehl ausgestattet. Man konnte bei diesen Apparaturen bereits den Mahlgrad einstellen.

Die Bedienung der ersten Kaffeemühlen war etwas umständlich. Man musste sich die Mühlen zwischen die Beine oder unter den Arm klemmen. Das wurde allerdings schnell geändert. Die nächste Generation der Kaffeemühlen konnte ganz einfach und bequem an der Tischplatte befestigt werden.

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Kaffeemühlen für den Hausgebrauch waren mehr als nur ein Küchenwerkzeug. Sie waren von Design und Verarbeitung her echte Hingucker. Die damaligen Exemplare bestanden in erster Linie aus Holz, Gusseisen, Porzellan oder Keramik. Diese Retro-Mühlen sind heutzutage bei Sammlern und Liebhabern sehr begehrt.

Von den handbetriebenen Kaffeemühlen war es nicht mehr weit zu den elektrischen Modellen. Diese waren mit einem Mahlwerk aus Kegel, Edelstahl oder Keramik ausgestattet. Daraus entstanden die heute geläufigen Kaffeevollautomaten.

Was genau ist eine Kaffeemühle?

Bei einer Kaffeemühle handelt es sich, salopp gesagt, um eine Mühle zur Zerkleinerung von Kaffeebohnen. In einer Kaffeemühle kann Kaffeepulver in verschiedenen Stärken gemahlen werden. Der Mahlgrad selbst kann dabei individuell eingestellt werden.

Früher hatte jeder Haushalt eine Kaffeemühle. Heutzutage wurden diese von den Kaffeevollautomaten abgelöst.

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Welche Arten von Kaffeemühlen gibt es?

Im Groben und Ganzen kann man zwischen Filterkaffeemühlen und Espressomühlen unterscheiden. Aber auch bei diesen beiden Typen gibt es Unterarten.

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Handmühle:

Kaffee mahlen wie zu Großmutters Zeiten. In manchen Haushalten gibt es nach wie vor eine Handmühle. Diese sind sehr erschwinglich in der Anschaffung und der Mahlgrad lässt sich gut einstellen. Darüber hinaus sind Handmühlen klein, handlich, transportabel und von keinem Stromnetz abhängig.

Ladenmühle:

Die Ladenmühle ist nicht in der Kasse, sondern im Supermarkt anzutreffen. Diese Maschinen sind sehr groß und man kann zwischen verschiedenen Mahlgraden bequem wählen. Man kann sich seinen Kaffee ganz einfach im Laden mahlen lassen.

Schlagmesser-Kaffeemühle:

Die Schlagmesser-Kaffeemühle ist vielen aus ihrer Kindheit noch ein Begriff. Die Kaffeebohnen werden in einen Behälter gegeben und dank 2 rotierender Messer fein gemahlen. Den Mahlgrad kann man hier allerdings nicht einstellen. Die Kaffeemühlen können auch als Propellermühle betitelt werden.

Scheibenmühlen:

Scheibenmühlen können auch als Flachmühlen bezeichnet werden. Sie zählen zu den Filterkaffeemühlen und sind mit 2 Mahlscheiben samt Verzahnung ausgestattet. Diese drehen gegeneinander und erzeugen so die feinen Kaffeebohnen.

Kegelmühlen:

Kegelmühlen verdanken ihren Namen ihrem Mahlwerk, welches optisch an einen Kegelstumpf erinnert. Die Kaffeemühle ist mit einem Behälter für die Bohnen, und einem für das Kaffeemehl ausgestattet.

Espressomühlen:

Espressomühlen können Kegel- oder Scheibenmühlen sein.

Wo kann man Kaffeemühlen kaufen?

Ein Kaffeevollautomat ist zwar schön und gut – aber manche Kaffeeliebhaber vertrauen nach wie vor dem Charme der Kaffeemühle. Aus eben diesem Grund gibt es Kaffeemühlen immer noch überall zu kaufen. Ganz gleich ob die Kaffeemühle elektrisch sein soll, eine Kaffeemühle mit Siebträger, eine Kaffeemühle für Espresso oder eine Kaffeemühle für die Hand gewünscht wird. Der Markt bietet ein reichhaltiges Angebot. Ohne einen Blick in einen Kaffeemühlen Test kommt man manchmal nicht weit. Beobachtungen haben ergeben, dass insbesondere die Tchibo Kaffeemühle oder die WMF Kaffeemühle heiß begehrt sind. Der Trend geht allerdings immer mehr zur manuellen Kaffeemühle.

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Was sollte man beim Kauf einer Kaffeemühle beachten?

  • Sich auf einen Typus festlegen
  • Auf gute Qualität achten
  • Auf ein gutes Mahlwerk wert legen
  • Die Optik nicht außer Acht lassen
  • Sich für eine Kaffeemühle für Filterkaffee oder Espresso entscheiden
  • Auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis achten
  • Sie sollte verschiedene Mahlgrade haben
  • Sie sollte einfach zu bedienen sein
  • Sie sollte sich leicht reinigen lassen

Kaffeemühlen haben nach wie vor ihren Charme. Sie sind der Blickfang in jeder Küche, zerkleinern Kaffeebohnen und verbreiten einen wunderbaren Duft. Deshalb sollte man beim Kauf einer Kaffeemühle vereinzelte Faktoren im Hinterkopf behalten. Es ist ratsam, die Wünsche und Ansprüche an die Kaffeemühle im Vorfeld bereits einmal durch den Kopf gehen zu lassen. Das Objekt der Begierde kann dann nach diesen Kriterien problemlos ausgewählt werden.

Bild von Markus Fischer auf Pixabay

 

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Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).